Erythronium californicum

Erythoronium_californicum_white_beauty__%288%29 Name Kalifornischer Hundszahn
Botanischer Name: Erythronium californicum
Familie Liliaceae
Pflanzen pro qm 40.00
Wikipedia Erythronium californicum
Sorten

White Beauty

Beschreibung

Naturstandort

Erythronium californicum kommt im nördlichen Kalifornien in den Gebirgszügen entlang der Pazifikküste vor. Sie steigt hier von den Tallagen bis in montane Höhenlagen auf.

Typische Wuchsorte sind lichte Laub-Mischwälder, Waldlichtungen und absonnige Steilhänge. Auch dieser Hundszahn bevorzugt humose, dauerhaft frische Waldböden.

Beschreibung

Erythronium californicum ist eine vorsommergrüne, 20 bis 30 cm hohe Zwiebelpflanze. Durch Tochterzwiebeln entstehen mit der Zeit kleine Gruppen.

Die beiden Blätter sind unregelmäßig weißlich gezeichnet, gelegentlich auch mit bräunlichen Sprenkeln. Zumindest aus der Nähe betrachtet sind die Blätter auf aparte Weise zierend.

Die weißen bis creme-weißen Blüten mit dem gelblichen Schlund stehen an längeren Stielen deutlich über dem Laub. Die Blüten erscheinen für gut 14 Tage ab Ende März/Anfang April. Junge Exemplare tragen ein bis zwei, später drei bis vier, leicht zeitversetzt aufblühende Blüten.

In Europa ist die Auslese Erythronium californicum "White Beauty" Handelsstandard. Sie wird hier aber oft Erythronium revolutum zugeordnet. "White Beuty" entwickelt deutlich reichlichere Tochterzwiebeln als die Art und auch als die meisten anderen Verwandten.

Verwendungshinweise

Erytronium californicum ist zweifellos ein gänzlich bezaubernder Frühlingsbote. Er verbreitet eine leicht exotische Note.

Sehr apart kommt sie in absonnigen, frischen und luftfeuchten Lagen von Mauern und Gebäuden oder in asiatisch/mediterranen Gärten zur Geltung. Schön ist sie auch in den schattigeren Bereichen von naturhaften Steingärten eingesetzt.

Eine Kombination mit zarten, winter- oder auch immergrünen Waldgräsern und niedrigen Farnen ist gut möglich und erzeugt eine angenehme Spannung zwischen naturhaftem Umfeld und der für Mitteleuropäer ungewöhnlichen Erscheinung dieses Hundsszahns.

Generell empfiehlt sich die Verwendung in Gruppen von mindestens 15-30 Exemplaren. In parkartigen Anlagen sollte sie entweder flächig oder in der Nähe von Wegen und Plätzen gepflanzt werden, um wahrgenommen zu werden.

Wirklich indrucksvolle Bilder entstehen, wenn sich die Bestände individuenreich verdichtet haben.

Kultur

Während der Vegetationsperiode ist die Art trockenheitsempfindlich, auch nach dem Blatteinzug im Sommer mögen die Zwiebeln nicht trocken liegen.

Am Naturstandort sind die Zwiebeln über den Winter durch den Schirm der Bäume und die Laubstreu vor starker Frosteinwirkung geschützt. Wo regelmäßig heftige Barfröste auftreten sollten daher geschützte Lagen und eine Abdeckung mit Laubmulch vorgenommen werden. Letzteres wirkt sich zudem günstig auf die Nährstoffversorgung des Bodens aus.

Erytronium californicum liebt humose, dauerhaft frische, aber nicht staunasse und eher basenarme Böden. In Kultur gedeiht sie aber auch problemlos auf basenreicheren, weniger humusreichen Böden problemlos, wenn sie ausreichend stickstoffversorgt sind.

Die Zwiebeln sind nicht durch eine Zwiebelhaut vor Austrocknung geschützt. Sie müssen im Herbst daher direkt nach der Lieferung gesetzt werden. Die Pflanztiefe sollte bei 8-10 cm liegen, um die Frostsicherheit zu steigern.

An günstigen Standorten breitet sich die Art v.a. durch Tochterzwiebeln langsam aus und verdichtet die Bestände. Versamung spielt in Europa eine untergeordnete Rolle

Die Art wird selten verwendet, ist aber im Handel ohne größere Mühe zu beziehen.

Sorten:

  • White Beauty: wie die Art, reichlichere Tochterzwiebeln (Handelsstandard)

Bilder





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Attribute