Cyclamen coum

Cyclamen_coum Name Frühlings-Alpenveilchen
Botanischer Name: Cyclamen coum
Familie Primulaceae
Pflanzen pro qm 40.00
Wikipedia Cyclamen coum
Sorten

Rosa, Rubrum, Silverleaf, Silverleaf Album

Beschreibung

Naturstandort

Cyclamen coum kommt in Bergregionen von der Türkei bis in den Vorderen Orient in laubwerfenden Laubwäldern und in der alpinen Stufe auch in Kiefernwäldern vor.

Die halbschattigen bis licht schattigen Standorte zeichnen sich durch skelettreiche, gut drainierte Böden mit mehr oder weniger kräftiger Humusauflage aus.

Die basenreichen Substrate sind stark von Gehölzen durchwurzelt und neigen zu sommerlichem Trockenstress.

Beschreibung

Das Frühlings-Alpenveilchen treibt aus einer vergleichsweise kleinen, etwa 5 cm messenden Knolle ab dem Spätsommer die rundlichen, meist mehr oder weniger stark weiß gezeichneten Blätter. Dieses zierliche Alpenveilchen erreicht Wuchshöhen von 10-15 cm.

Die Blüten öffnen sich meist ab Februar. Es kommen neben den üblichen, kräftig rosafarbenen Blüten alle Abstufungen bis zu reinem Weiß vor.

Ähnlich ist die etwas kräftigere Cyclamen hedrifolium mit eckigerem Laub und Blüte im Spätherbst mit vergleichbaren Kulturansprüchen.

Das heimische Cyclamen purpurascens verträgt Trockenphasen wesentlich schlechter.

Verwendungshinweise

Cyclamen coum ist eine zweifellos liebreizende Variante für die Unterpflanzung von Bäumen in repräsentativen Anlagen. Die Wirkung ist etwas exotisch, auf jeden Fall ungewöhnlich.

Die zarte Art kommt vorrangig in größeren Beständen zur Geltung, am Besten in der Nähe von Wegen oder Sitzplätzen.

Kultur

In Mitteleuropa ist die dauerhafte Kultur etwas aufwändiger, weil sich auch unter Bäumen rasch ein üppiger Bestand aus Konkurrenzstauden etabliert, dem die Alpenveilchen nicht viel entgegenzusetzen haben.

Die Art ist gegenüber tiefen Frosttemperaturen sehr tolerant. Längere, schneefreie Tieffrostphasen in Verbindung mit Wintersonne können aber zu ernsthaften Trockenschäden führen. Die Standorte sollten daher mehr oder weniger verschattet sein.

Wo auf kalkskelett- und humusreichem, sommertrockenem Waldboden Konkurrenz ferngehalten wird, versamt sich das Frühlings-Alpenveilchen willig. Der Dunkelkeimer bildet mit der Zeit dann gerne ausgedehnte Kolonien. Mit Hilfe von Ameisen tauchen Alpenveilchen auch gerne mal an überraschenden Orten auf. Die Sämlinge könen schon nach zwei bis drei Jahren zu Blüte gelangen.

Sorten:

(vorrangig im Spezialhandel)

  • Rosa: blass mittel-rosa Blüte, grünes Blatt mit schwacher grün-grauer Zeichnung
  • Rubrum: kräftig pinke Blüte, grünes Blatt mit silbrig-weißer Zeichnung
  • Silverleaf: mittel-rosa Blüte, silbriges Laub mit dunkel-grau-grünem Rand
  • Silverleaf Album: rosé-weiße Blüte, silbriges Laub mit dunkel-grau-grünem Rand

Bilder





Cyclamen_coum


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Zwiebel/Knolle
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
bis 15 cm Höhe
weiß
rosa
rosé-weiß
pink
Februar
März
grün
dunkel-grün
silbrig
weiß
panaschiert
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Kleinasien
Vord. Orient
gut
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
wintergrün
winter-/immergrün
vorsommergrün
Gehölz/Wald
Alpinum