Selinum wallichianum

Selinum_wallichianum_kaschmir-dolde Name Kaschmirdolde, Himalaya-Silge
Botanischer Name: Selinum wallichianum
Familie Apiaceae, Doldenblütler
Pflanzen pro qm 4.00

Beschreibung

Naturstandort

Selinum wallichianum kommt im Himalaya von Pakistan bis West-China vor. Nach Süden reicht das Verbreitungsgebiet bis Bhutan und den Norden Indiens. Die Art kommt oberhalb von 2.500 m üNN vor. Im südlichen Verbreitungsgebiet steigt sie bis über 4.000 m üNN auf.

Die Kaschmirdolde besiedelt Ränder von Bergwäldern, sickerfrische Felshänge, Bergwiesen und Säume. Die Standorte sind vollsonnig bis licht halbschattig.

Die Wasserversorgung ist aufgrund der hohen Niederschläge auch auf durchlässigen Steilhängen gut. Die Bodensubstrate sind feinerdereiche, gut drainierte Skelettböden mit relativ guter Nährstoff- und Basenversorgung.

Schöner Frühherbst-Aspekt mit gerade verblühten Kaschmir-Dolden am sonnigen Gehölzrand.

Ende September kurz vor dem endgültigen Abblühen

Beschreibung

Selinum wallichianum ist eine horstige, sommergrüne Staude. Sie erreicht je nach Standortbedingungen 60 bis 100 cm Wuchshöhe, unter optimalen Bedingungen auch bis 130 cm.

Die breiten, weißen Doldenblüten erscheinen ab Ende Juli. Sie stehen an rötlichen Stielen. Die Samenstände sind weniger zierend und ausdauernd, als man dies von anderen Doldenblütlern kennt.

Das Laub ist fein gefiedert. Es zieht früh im Herbst, teilweise auch schon im Spätsommer ein und ist dann keine Zierde mehr.

Mitunter wird sie auch unter dem Synonym "Cortia wallichianum" geführt.

Verwendungshinweise

Die Himalaya-Silge ist ein attraktiver Doldenblüter und in einer Vielzahl denkbarer Situationen sehr gut einsetzbar. Es ist durch das farnartige, durchaus zierende Laub und die reizvolle Blüte an den rötlichen Stengeln vom Austrieb bis zum Spätsommer ansprechend. Leider sind die Samenstände keine echte Zierde.

Die großen und doch dezenten Blüten bringen Natürlichkeit und dauerhafte Struktur in Rabatten, Wiesen und Säume und lassen sich hervorragend kombinieren.

DIe Kaschmir-Dolde (Selinum wallichianum) ergänzt sich sehr stimmig mit Agastaschen.

Zusammen mit Agastasche 'Blue Fortune' und Palmlilienblättrigem Mannstreu

Kultur

Die Art ist ausdauernd und nach der Etablierung sehr robust. Gut eingewachsene Exemplare überstehen auch kürzere sommerliche Trockenphasen mehr oder weniger klaglos. Jungpflanzen kommen ohne Bewässerung aber nur in niederschlagsreichen Regionen auf wasserhaltenden Böden schadlos über den ersten Sommer.

Ungünstig sind verschattete Standorte und stauende Nässe. Im Halbschatten, gerne auf dauerhaft frischen Böden, funktioniert sie aber noch sehr gut.

Bilder





Selinum_wallichianum_kaschmir-dolde

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Geniessbarkeit/Giftwirkung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
60-100 cm Höhe
100-150 cm Höhe
weiß
August
ungiftig
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
unbedeutend
frisch
gut drainiert
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Zentral-Asien
gut
Mittel
strukturbildender Gruppen-Solitär
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Rabatte
Insektenweide
Wiese
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Alpinum
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren