Patrinia triloba

Patrinia_triloba_dreilappiger_goldbaldrian_9 Name Dreilappiger Goldbaldrian
Botanischer Name: Patrinia triloba
Familie Valerianaceae, Baldriangewächse
Pflanzen pro qm 8.00
Sorten

Minor

Beschreibung

Naturstandort

Patrinia triloba kommt in Japan in mehreren Unterarten in Gebirgsregionen in submontanen bis montane Höhenlagen vor.

Der Dreilappige Goldbaldrian besiedelt meist gehölzfreie Hänge in sonnigen bis absonnigen Lagen.

Bevorzugt werden humose, lehmige bis lehmig-schottrige Böden mit guter Drainage. Die Niederschlagsraten sind hoch, weshalb die Substrate dennoch praktisch nie trockenfallen.



Hier ist die kissenförmige Wuchsform gut erkennbar.

Beschreibung

Patrinia triloba ist eine horstige, sommergrüne Staude. Sie erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 30 cm und bildet dabei halbrunde Kissen.

Die kühl-gelben, ganz leicht grünstichigen Blüten trohnen an rötlich-braunen Stängeln in Trugdolden über dem Laubwerk. Sie duften schwach süßlich. Die ausdauernde Blütezeit reicht von Anfang Juni bis Ende Juli.

Die Blätter sind drei- bis fünflappig und dezent hell-grün. Im Herbst verfärbt sich das Laub zierend rötlich-orange.

Sehr ähnlich ist Patrinia gibbosa, die aber von höherem Wuchs ist.

Verwendungshinweise

Patrinia triloba gilt als die am längsten in Mitteleuropa kultivierte Goldbaldrianart. Häufig anzutreffen ist sie dennoch bei Weitem nicht, was einer Verwendung ja keineswegs entgegenspricht.

Traditionell wird Patrinia triloba in den frischen, halbschattigen bis absonnigen Bereichen von Alpinarien eingesetzt. Wird sie eng gepflanzt, ist sie durch das dichte, niedrige Laubwerk ein recht brauchbarer Bodendecker.

Mit ihrer ausgedehnten Blütenphase und dem zierenden Herbstlaub kommt sie sogar als Kübelpflanze in Betracht, insbesondere in Mischpflanzungen. In großen Pflanzgefäßen kann Patrinia triloba auch gut unter Sträuchern verwendet werden.

Im Online-Versandhandel ist die Art mit etwas Engagement zu bekommen.

Kultur

In sonnigen bis absonneigen Lagen ohne Trockenstress oder stauende Feuchte funktioniert die Art zuverlässig. Sie benötigt aber ein waches Auge des Gärtners, um nicht von höheren Wildkräutern überwachsen und verdrängt zu werden.

Die Vermehrung erfolgt am einfachsten über die Teilung älterer Horste während der Vegetationsruhe. Es werden auch Samen angesetzt, allerdings nur verhalten und mit meist geringer Keimrate.

Sorten:

  • Minor: kompakte, etwa 20 cm hohe Auslese, wohl nur in Großbritannien im Handel

Bilder





Patrinia_triloba_dreilappiger_goldbaldrian_9

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
15-30 cm Höhe
30-60 cm Höhe
gelblich-grün
gelb
Juni
grün
zierende Herbstfärbung
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
vorhanden
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
humos
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
konkurrenzschwach
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
für Pflanzgefäße geeignet
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren