Thalictrum minus

Thalictrum_minus___ Name Kleine Wiesenraute
Botanischer Name: Thalictrum minus
Familie Ranunculaceae
Pflanzen pro qm 6.00
Wikipedia Thalictrum minus
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Adiantifolium

Beschreibung

Naturstandort

Thalictrum minus ist in verschiedenen Unterarten von Skandinavien bis zur Iberischen Halbinsel verbreitet. Nach Osten ist über Russland, Sibirien und China bis nach Kamtschatka und die Kurilen verbreitet. Auch in Alaska gibt es natürliche Einzelvorkommen.

In Deutschland tritt Thalictrum minus nur zerstreut auf. Vorkommensschwerpunkte sind die ostdeutsche Tiefebene und die mitteldeutschen Wärmeregionen. Im westdeutschen Tiefland fehlt sie fast vollständig, lediglich auf den Friesischen Inseln gibt es nennenswerte Populationen.

Die Kleine Wiesenraute ist eine Kennart der wärmeliebenden Blut-Storchschnabelsäume auf stickstoffarmen, basenreichen und trockenen bis mäßig trockenen Standorten.

Gelegentlich ist die Art aber auch in lichten Steppen-Eichenwäldern anzutreffen.

Die Wuchsorte sind sonnig bis halbschattig. Bevorzugte Substrate sind leichte oder skelettreiche Lehmböden bzw. anlehmige Sandböden mit humosen Anteilen.

Beschreibung

Thalictrum minus ist eine sommergrüne, horstige Staude. Sie erreicht am Naturstandort auf etwas reicheren Böden bis zu 150 cm Wuchshöhe, meist bleibt sie aber mit 50 bis 80 cm niedriger. Bezüglich der Wuchshöhe ist aber auch die genetische Variationsbreite innerhalb der Art hoch.

Das Laub ist fein gefiedert und von blau-güner färbung. Die Stengel weisen häufig eine tief rot-braune Färbung auf.

Die kleinen, hell-grünlich-gelben Blüten stehen in wolkenartigen Rispen. Die Blütezeit liegt im Juni/Juli.

Verwendungshinweise

Thalictrum minus drängt sich optisch keinesfalls in den Vordergrund. Im Gegenteil, das feine Laub und die lockeren Blütenstände sind mit dem Auge schwer zu erfassen.

Sie ist dennoch eine brauchbare Ergänzung für naturhafte Staudensäume am lichten Gehölzrand und bringt dezent-luftige Strukturen in die Pflanzung.

Kultur

Die Kleine Wiesenraute ist auf nährstofarmen, basenreichen Trockenstandorten ausdauernd und mit wenig Aufwand zu kultivieren.

An zusagenden, konkurrenzarmen Standorten samt sie sich auch aus.

Sorten:

  • Adiantifolium: noch etwas feiner gefiedertes Laub (Handelsstandard)

Bilder





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Naturstandort


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Naturstandort


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
60-100 cm Höhe
100-150 cm Höhe
gelblich-grün
hell-gelb
Juni
blau-grün
grau-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
sonnig
halbschattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Trockenrasen
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Kontinentaler Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
Amerika
Nordamerika
befriedigend
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Steppenrasen
Submediterrane Halbtrockenrasen
Staudenfluren Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Eichenwälder
Steppen-Eichenwälder
Felshang Traubeneichenwälder
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Steppenpflanzung
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Wiese
Hauptsortiment
sommergrün
Lebensbereich
Gehölz/Wald
Alpinum
Felssteppen
Steppen
Gehölzrand/Staudenfluren