Silphium perfoliatum

Silphium_perfoliatum_--_%282%29 Name Becherpflanze
Botanischer Name: Silphium perfoliatum
Familie Asteraceae, Korbblütler
Pflanzen pro qm 4.00
Wikipedia Silphium perfoliatum
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Silphium perfoliatum stammt aus den zentralen und östlichen USA. Die  Becherpflanze kommt hier von den Tiefebenen bis in sub-montane Höhenlagen vor.

Die Becherpflanze ist eine typische Vertreterin der feuchtern Ausprägungen der Hochgrasprärien auf nahrhaften, tiefgründigen Böden. Auch quellige, etwas sumpfige Stellen werden besiedelt.

Sie gedeiht aber in frischen bis feuchten, nahrhaften Staudenfluren, in lichten Auwäldern und Gebüschen oder in periodisch überfluteten Flussbetten.

Silphium perfoliatum ist lichtliebend und benötig vollsonnige, höchstens licht halbschattige Lagen.

Die Bodenreaktion ist stark alkalisch bis schwach sauer.



Beschreibung

Die Becherpflanze ist eine sommergrüne, horstige Staude, die auf stickstoffreichen Standorten 250 (350) cm hoch werden kann.

Die leuchtend gelben Blüten erscheinen von Ende Juli bis Ende September. Anders als bei den meisten anderen Korbblütlern sind die randständigen Zungenblüten fertil, während die zentralen Röhrenblüten lediglich männliche Pollen, aber niemals Samen produzieren.

Verwendungshinweise

Silphium perfoliatum erinnert im Habitus an die allgegenwärtigen Stauden-Sonnenblumen. Da die Becherpflanze nicht wuchert, ist sie etwas unproblematischer im Einsatz und in den meisten Fällen vorzuziehen.

Sie kann ergänzend im Hintergrund großflächiger Staudenpflanzungen eingesetzt werden.

Interessant ist sie auch in weitläufigen, naturhaften Präriepflanzungen im Verbund mit anderen kräftigen Hochstauden und Horstgräsern Nord-Amerikas wie z.B. Panicum virgatum. Hier fällt dann auch weniger auf, dass der Habitus oft etwas unordentlich aussieht, weil viele Stengel schräg wachsen und außerdem die aufrechten Stengel unterschiedlich hoch werden.

Unter Kulturbedingungen kann sie auch auf mäßig trockenen Standorten gut bestehen und lässt sich daher auch im Hintergrund von Steppen- oder Kiesgärten verwenden.

Kultur

Die Becherpflanze kann auf sonnigen, dauerhaft frischen und nahrhaften Garten- oder Ackerböden enorme Biomasse produzieren und wird in den USA teilweise als Energiepflanze angebaut. Sie ist unter solchen optimalen Bedingungen aber nicht immer standfest und für beengte Raumverhältnisse eher ungeeignet.

Sommerliche Trockenphasen oder sogar generell mäßig trockene Standorte verzögern das Wachstum, werden aber auf nicht zu leichten Böden ansonsten schadlos überstanden. Die Exemplare bleiben zwar mit ca. 150 cm deutlich niedriger, wirken aber trotzdem vital. Zudem bleiben sie besser standfest.

Die Becherpflanze gehört zu den rhizombildenden Kompasspflanzen und kann verpflanzt bzw. durch Teilung vermehrt werden. Sie bevorzugt es aber eindeutig, am einmal gefundenen Standort ungestört zu verweilen.

Die raschwüchsige Art kann ohnehin leicht und rasch aus Samen vermehrt werden. Auf dauer-frischen bis feuchten Substraten tut sie dies auch ohne gärtnerische Hilfe und die Sämlinge können auch mal überhand nehmen.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
100-150 cm Höhe
150-250 cm Höhe
gelb
August
September
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
befriedigend
Gering
strukturbildender Solitär
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Steppenpflanzung
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Insektenweide
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren