Serratula tinctoria

Serratula_tinctoria_--_faerber_scharte Name Färber-Scharte
Botanischer Name: Serratula tinctoria
Familie Asteraceae
Pflanzen pro qm 8.00
Wikipedia Serratula tinctoria
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Serratula tinctoria kommt von den Pyrenäen über das südliche Mitteleuropa, Kleinasien und den Kaukasus bis in das westliche Sibirien vor.

In Deutschland ist die Art v.a. in den Mittelgebirgen und der ostdeutschen Tiefebene verbreitet. In der westdeutschen Tiefebene ist sie stark zurückgegangen.

Sie besiedelt vorrangig wärmebegünstigte, stickstoffarme und basenreichere Extensivwiesen und sonnig-warme Wald- und Gebüschränder.

Sie gedeiht dabei sowohl auf mäßig trocken wie frischen und feuchten Standorten in sonnigen bis halbschattigen Lagen.

Beschreibung

Die Färber-Scharte ist eine sommergrüne, horstige Staude von 60 bis 80 (100) cm Höhe.

Die kratzdistelartigen, rosa-violetten Blütenköpfe erscheinen im Juli.

Verwendungshinweise

Serratula tinctoria ist eine unspektakuläre Erscheinung ohne herausragende Verwendungseigenschaften. Zur Hauptblütezeit entfaltet sie in größeren Beständen Wirkung, wird im Verblühen aber eher unattraktiv. Auf trockenen Standorten ist das Laub mitunter schon zur Blütezeit vertrocknet.

Sie kann aufgrund der historischen Bedeutung als Färberpflanze  in Kloster- und Bauerngärten, einschürigen Magerwiesen aller Art oder auch in naturhaften Gehölz- und Waldrändern sowie Staudenfluren eingesetzt werden.

Kultur

Die Art ist insgesamt sehr anpassungsfähig und benötigt auf geeigneten Standorten wenig gärtnerische Unterstützung.

Bilder





Serratula_tinctoria_--_faerber_scharte


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
60-100 cm Höhe
violett
Juli
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
feucht
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wiesen
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
Kleinasien
befriedigend
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Feuchtwiesen
Frischwiesen
Trockenrasen Staudenfluren Gebüsche Einsatzbereich Handelsgängigkeit
Sandtrockenrasen
Steppenrasen
Submediterrane Halbtrockenrasen
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Feuchtgebüsche
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Bauerngarten
Steppenpflanzung
Klostergarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Insektenweide
Wiese
Nebensortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Wiesen
Felssteppen
Steppen
Gehölzrand/Staudenfluren