Trifolium alpestre

11366-1 Name Hügel-Klee
Botanischer Name: Trifolium alpestre
Familie Fabaceae
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Trifolium alpestre
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Trifolium alpestre kommt von den Pyrenäen im Süden bis Dänemark im Norden und von den britischen Inseln im Westen bis in den Nahen Osten vor. In Deutschland fehlt er in der nordwestdeutschen Tiefebene.

In Mitteleuropa ist er eine Kennart der trocken-warmen, stickstoffarmen Blut-Storchschnabel-Säume. Er ist zudem stetig in in lichten Steppen-Eichenwäldern anzutreffen. In der Regel tritt er in individuenreicheren Beständen auf und ist mitunter sogar bestandsbildend.

Die vollsonnigen bis licht halbschattigen Standorte sind von regelmäßigem Trockenstress gekennzeichnet. Die Basenversorgung ist gut bis mäßig.

Beschreibung

Trifolium alpestre ist eine sommergrüne, horstige Staude. Von Ende Mai bis Mitte Juni erscheinen die typischen Klee-Blütenköpfe mit den dunkel-rosa Scmetterlingsblüten.

Je nach Standortgunst erreicht er Wuchshöhen von 20 bis 50 (60) cm.

Die Pflanze sammelt mit Hilfe von Knöllchen-Bakterien Lufststickstoff in ihren Wurzeln.

Verwendungshinweise

Trifolium alpestre ist im Handel praktisch nur als Saatgut zu erhalten. Er lässt sich in neuangelegten Magerstandorten aber auf diese Weise gut etablieren.

Er unterstreicht die naturhafte Wirkung von trocken-warmen, sonnigen Säumen auf eine sehr ansprechende, immer unaufdringliche Art.

Soll er in Magerwiesen oder Steppanpflanzungen zum Einsatz kommen, wirkt er v.a. entlang von Wegen oder sonstigen randlichen Grenzflächen glaubhaft.

Kultur

Der Hügel-Klee ist nur auf trocken-warmen, vollsonnigen bis licht halbschattigen Magerstandorten dauerhaft zu kultivieren. Auf solchen Stress-Standorten kann er sich eine Weile recht gut gegen wüchsigere Konkurrenten behaupten.

Eine gelegentliche Mahd der Flächen alle 1-3 Jahre mit Abfuhr der Streu ist hilfreich.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
15-30 cm Höhe
30-60 cm Höhe
rosa
pink
Mai
Juni
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Staudenfluren
sehr arme Böden
arme Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Kleinasien
Vord. Orient
gut
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Gebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Eichenwälder
Steppen-Eichenwälder
Felshang Traubeneichenwälder
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
Gründächer
Substratstärke über 15 cm
Insektenweide
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Lebensbereich
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren