Iris pallida

10645-1 Name Bleiche Schwertlilie, Dalmatinische Schwertlilie
Botanischer Name: Iris pallida
Familie Liliacea
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Iris pallida
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Argentea Variegata, Aurea Variegata

Beschreibung

Naturstandort

Iris pallida gilt als eine der wichtigen Elternarten der Gruppe der Iris-Barbata-Eliator-Hybriden und von Iris x germanica. Sie stammt mit drei Unterarten urwüchsig aus der Balkanregion und dem nord-östlichen Italien.

In Teilen Frankreichs, der westlichen Schwarzmeer-Region und im Nahen Osten ist sie stellenweise eingebürgert.

Die Bleiche Schwertlilie gedeiht auf sonnigen, gehölzfreien Berghängen der Kalkgebirge. In niederschlagsreicheren Regionen besiedelt sie auch flachgründige Felsköpfe.

Die Standorte sind vollsonnig bis sonnig und höchstens mäßig stickstoffreich.

 :

Schöner Bestand von "Aurea Variegata" mit gelblichen Streifen und einzelnen "Argentea Variegata" mit weißen Streifen

Beschreibung

Die sommergrüne, in frostfreien Lagen auch wintergrüne Bleiche Schwertlilie erreicht Höhen von 50-80cm. Charakteristisch sind die blau-grünen Schwertblätter und die komplexen, duftenden Blüten, die im Mai/Juni in einem Blau-Violett erscheinen.

Die Blüten sind etwas kleiner als die der Bart-Iris-Hybriden, duften aber ausgeprägt süßlich-lavendelartig.

Die schwertförmigen Blätter entspringen aus einer langsam oberirdisch kriechenden Wurzelknolle. Die Bleiche Schwertlilie bildet so im Laufe der Zeit imposante Horste.

Verwendungshinweise

Iri pallida gehört mit ihrem natürlichen Habitus und dem einfarbigem Blütenflor zu den schönsten Schwertlilien.

Mit ihr können v.a. in Felssteppenanlagen, in Alpinarien oder vor trocken-warmen Gehölzrändern schöne Effekte in naturnahen Anlagen erzielt werden. Besonders natürlich wirkt die Kultur auf stickstoffarmen Kalk-Schotterböden in Verbindung mit Felsen.

Sie ist aber auch sehr gut in mediterranen Ansätzen, Bauern- oder Klostergärten verwendbar.

Die panaschierten Formen entfaltet einen herrschaftlichen Duktus und sorgt für auffällige und gleichzeitig unaufdringliche Belebung der Farbstrukturen von Pflanzflächen aller Art. Sie sind annähernd ganzjährig zierend und auch in Kübeln vollkommen winterhart. Allerdings muss man meist auf den Blütenflor verzichten, wenn der Ballen länger durchfriert.

Iris pallida wird auch ähnlich wie Iris x florentina im Feldbau verwendet, um Duftstoffe und "Veilchenwurzeln" zu gewinnen.

Kultur

Die Bleiche Schwertlilie ist sehr robust und langlebig, gedeiht auf allen basenreichen Gartenböden, verzeiht viele Kulturfehler und lässt sich auch von Wildkräutern nicht ernsthaft bedrängen.

Etablierte Horste widerstehen auf Trockenstandorten sogar dem wuchernden und vielerorts lästigen Land-Reitgras.

Lediglich Staunässe, zumal winterliche, macht der Art zu schaffen und kann zu Ausfällen führen.

Sorten:

  • Argentea Variegata: wie die Art, aber mit creme-weißen Längsstreifen auf grau-grünen Blättern. Seltener im Handel als 'Aurea Variegata', die von Baumschulen oft ersatzweise geliefert wird
  • Aurea Variegata: wie die Art, aber mit gelben Längsstreifen auf grau-grünen Blättern

Bilder





10645-1
ssp. illyrica


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Aurea Variegata


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Aurea Variegata


Iris_pallida__variegata_
Aurea Variegata

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
60-100 cm Höhe
blau
Mai
Juni
blau-grün
grau-grün
weiß
gelblich
panaschiert
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
ausgeprägt
trocken
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
frostfreie Lage
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
Süd-Osteuropa
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
sehr gut
Gering
strukturbildender Gruppen-Solitär
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Bauerngarten
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Klostergarten
Duftgarten
Duft ausgeprägt
Gründächer
Substratstärke über 15 cm
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Felssteppen
Gehölzrand/Staudenfluren