Hemerocallis esculenta

Hemerocallis_esculenta_--_essbare_taglilie_22 Name Essbare Taglilie
Botanischer Name: Hemerocallis esculenta
Familie Xanthorrhoeaceae, Grasbaumgewächse
Pflanzen pro qm 6.00

Beschreibung

Naturstandort

Hemerocallis esculenta kommt vom zentralen China über die Sachalin-Halbinsel bis in das mittlere Japan von den Tieflagen bis in montane Höhenlagen vor.

Die Essbare Taglilie besiedelt Feuchtwiesen, montane Hochstaudenfluren, sickerfeuchte Geländestufen und Waldlichtungen. Sie neigt zur Bildung individuenreicher Kolonien und kann auch in dominanten Massenbeständen auftreten.

Bevorzugt werden vollsonnige bis halbschattige Lagen.

Die Wasserversorgung ist frisch bis feucht. Bezüglich der Bodeneigenschaften ist die Art tolerant und besiedelt relativ schwere, tiefgründige Lehmböden ebenso wie skelettreiche Rohböden in niederschlagsreichen Höhenlagen.

Bild könnte enthalten: Pflanze, Blume, im Freien und Natur

Beschreibung

Hemerocallis esculenta ist eine sommergrüne, breit-horstige Staude. Sie erreicht Wuchshöhen von 50-80 cm.

Die im Aufblühen gelben, später nach orange-gelb tendierenden Blüten erscheinen im Juni. Sie verströmen einen angenehmen Duft.

Die Art bildet knollenartige Verdickungen der Wurzeln aus, die im Verbreitungsgebiet gegessen werden.

Die Essbare Taglilie wird sehr häufig unter den Synonymen "Hemerocallis dumortieri var. esculenta" oder auch "Hemerocallis middendorfii var. esculenta" beschrieben. Man muss wohl davon ausgehen, dass in Mitteleuropa eher hybridisierte Formen denn die botanische Art im Umlauf ist.

Verwendungshinweise

Hemerocallis esculenta ähnelt letztlich den bekannten Taglilien-Hybriden, unter denen sich auch viele mit orange-gelben Blüten finden. Der Kenner sieht vermutlich eine gewisse Natürlichkeit im Gesamt-Erscheinungsbild.

Die Essbare Taglilie bietet sich daher für konsequente Verwendung in exotisch-naturhaften Staudenfluren und Säumen an. Insbesondere im Vordergrund von Gehölzen - in parkartigen Anlagen auch auf "Waldlichtungen" - kann das sehr ansprechend wirken.

In rabattenartigen Staudenanlagen ist sie selbstredend ebenfalls verwendbar, kann hier aber auch guten Gewissens durch ähnliche Hybriden ersetzt werden.

Kultur

Idealerweise leidet die Essbare Taglilie von Frühjahr bis Herbst nicht unter Trockenstress. Sie übersteht den zwar, zieht dann aber bald nach der Blüte ein und hinterlässt zumindest bei größeren Beständen unansehnliche Kahlstellen.

Auf nährstoffarmen Böden bleibt sie mehr oder weniger kümmerlich und kann ihre ansehnliche Vitalität nicht entfalten.

Ansonsten ist sie anspruchslos und hinreichend durchsetzungsfähig.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
30-60 cm Höhe
60-100 cm Höhe
gelb
orange
Juni
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
essbar
ausgeprägt
frisch
wechselfeucht
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
ausgeprägte Warmlage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Duftgarten
Duft ausgeprägt
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Alpinum
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren