Genista germanica

4200_genista_germanica Name Deutscher Ginster
Botanischer Name: Genista germanica
Familie Lamiaceae
Pflanzen pro qm 4.00
Wikipedia Genista germanica
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Genista germanica ist von Süd-Frankreich bis ins südliche Sakandinavien verbreitet. Östlich dringt der Deutsche Ginster bis zum Ural vor.

In der norddeutschen Tiefebenen kommt der Deutsche Ginster nur zerstreut vor und ist stark zurückgegangen. Verbreitungsschwerpunte sind das Hügelland und v.a. die Mittelgebirgsregionen. In alpinen Regionen fehlt die Art.

Genista germanica ist eine Charakterart der Deutschginster-Heiden im zentralen und östlichen Deutschland auf sommerwarmen, entkalkten und stickstoffarmen, sandigen Lehmböden.

Stetig Vorkommen weist der Deutsche Ginster auch in bodensauren Eichenmischwäldern der Mitteldeutschen Sandgebiete auf.

Die Standorte sind mäßig trocken bis frisch und häufig sommertrocken. Bevorzugt werden vollsonnige bis licht halbschattige Lagen.

Beschreibung

Genista germanica ist ein bis 60 cm hoher und etwa 100 cm breiter, sommergrüner Zwergstrauch.

Die leuchtend gelben Schmetterlingsblüten erscheinen von Mai bis Juni. Der Habitus ist etwas struppig-buschig.

Die Pflanze ist in allen Teilen stark giftig.

Verwendungshinweise

Der Deutsche Ginster kann ergänzend in naturnahen, großflächigen Heidegärten und lichten, bodensauren und stickstoffarmen Waldrandsituationen eingesetzt werden.

Insgesamt drängt er sich aufgrund seines etwas unordentlichen HAbitus nicht zwingend zur Verwendung auf.

Kultur

Trockenphasen verträgt die Art nach der Etablierung klaglos.

Auf stickstoffarmen, sommertrockenen und (voll-)sonnigen Standorten ist der Deutsche Ginster pflegeleicht und kann sich gegen Wildkrautaufkommen behaupten.

Bilder





4200_genista_germanica


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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Geniessbarkeit/Giftwirkung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
Strauch
Halb-/Zwergstrauch
breit ausladend
gelb
Mai
stark giftig
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
stark sauer
sehr arme Böden
arme Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Trockenrasen Staudenfluren
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
befriedigend
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Sandtrockenrasen
Bodensaure Borstgrasrasen
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Trockene Sandheiden
Besenginsterheiden
Wacholdergebüsche
Eichenwälder
Bodensauere Eichenmischwälder
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Heidegarten
Steppenpflanzung
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Insektenweide
Hauptsortiment
sommergrün
Lebensbereich
Felssteppen
Heiden
Gehölzrand/Staudenfluren