Digitalis grandiflora

10378-5 Name Großblütige Fingerhut
Botanischer Name: Digitalis grandiflora
Familie Scrophulariaceae
Pflanzen pro qm 8.00
Wikipedia Digitalis grandiflora
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Digitalis grandiflora ist in Europa subkontinental in Bergregionen von den Tallagen bis in subalpine Höhenlagen verbreitet. In der Nord-Ostdeutschen Tiefebene kommt die Art nur vereinzelt vor, in der Westdeutschen Tiefebene fehlt sie.

Der Großblütige Fingerhut ist eine Kennart der Waldlichtungsfluren, kommt aber regelmäßig auch in lichten und warmen Buchenwäldern und vorgelagerten Storchschnabel-Säumen vor.

Er bevorzugt frische, schwach basische bis schwach saure und mäßig nahrhafte, skelettreich-humose Lehmböden. Die Art ist lichtliebend, gedeiht aber auch noch im lichten Halbschatten problemlos.

Beschreibung

Digitalis grandiflora ist eine sommergrüne, ausdauernde Staude und bildet bis 90 cm hohe Horste. Die gelben Blüten sind auffallend groß und stehen in einseitswenigen Trauben.

Auch dieser Fingerhut ist stark giftig.

Verwendungshinweise

Der Großblütige Fingerhut ist eine gute Art für die Unterpflanzung lichter, naturnaher Laubbaumbestände oder vor Gehölzrändern in naturnahen, blütenreichen Staudensäumen.

Kultur

Digitalis grandiflora ist vergleichsweise ausdauernd und samt sich an geeigneten Standorten auch aus.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
60-100 cm Höhe
gelb
Juni
Juli
dunkel-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
stark giftig
unbedeutend
frisch
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Staudenfluren
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
Kontinentaler Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Hügelland (collin)
sehr gut
Gering
strukturbildender Gruppen-Solitär
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Laubwälder
Buchenwälder
Flattergrasbuchenwälder
Eichenwälder
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren