Primula matthioli

10278-1 Name Alpenheilglöckchen, Alpenglöckel
Botanischer Name: Primula matthioli
Familie Primulacea
Pflanzen pro qm 12.00
Wikipedia Primula matthioli
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Primula matthioli ist eine reine Hochgebirgspflanze und kommt in den Alpen, dem Balkan, Kaukasus und Ural bis in die Gebirge Ostasiens vor.

In Deutschland ist sie nur in den Hochalpen punktuell verbreitet.

Das Alpenheilglöckchen besiedelt kühle, dauerhaft frischen bis feuchte, oft sickerfeuchte und recht stickstoffreiche, montane und alpine Hochstaudenfluren.

Die Wuchsorte befinden sich meist in halbschattigen bis absonnigen Lagen von Waldrändern und an absonnigen Hängen. Die skelettreichen Böden sind mehr oder weniger neutral. 

Beschreibung

Primula matthioli ist eine 25-35 cm hohe, sommergrüne Rosettenpflanze mit lang gestielten, intensiv karmin-roten bis blau-violetten Blüten im Mai/Juni.

Der Wurzelstock ist kriechend, so dass im Laufe der Zeit kleinere Teppiche gebildet werden.

Im Handel wird die Art oft unter der Bezeichnung "Cortusa matthioli" geführt.

Verwendungshinweise

Das Alpenheilglöckchen ist eine gute, zierlich-zurückhaltende Art für die schattigeren, kühl-feuchten Bereiche von Alpinarien.

Kultur

In sommertrockenen Regionen müssen Trockenphasen mit künstlicher Bewässerung überbrückt werden.

Durch die relative Schattenverträglichkeit überdauert sie auch eine zeitlang unter höheren Wildkräutern, wird ohne regelmäßige gärtnerische Unterstützung aber in den Tieflagen recht bald verdrängt.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
horstartig
15-30 cm Höhe
rot
pink
Mai
hellgrün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Staudenfluren
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
alpin
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Sibirien
Zentral-Asien
gut
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
konkurrenzschwach
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Gebüsche Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Feuchtgebüsche
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren