Aristolochia clematitis

10097-1 Name Gewöhnliche Osterluzei
Botanischer Name: Aristolochia clematitis
Familie Aristolochiaceae
Pflanzen pro qm 4.00
Wikipedia Aristolochia clematitis
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Aristolochia clematitis stammt ursrünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber in Mitteleuropa weit verbreitet archaeophytisch eingebürgert.

Die ausgesprochen wärmeliebende Art besiedelt basen- und stickstoffreiche, mäßig trockene bis frische Standorte in sonnigen bis halbschattigen Lagen.

Die Gewöhnliche Osterluzei kommt vorrangig in Brennessel-Giersch-Säumen in wechselfrischen Auwäldern, im Unterwuchs selten überfluteter, lichter Eichen-Ulmenwälder, trocken-warmen Berberitzen-Gebüsche und Erdrauch-Wolfsmilch-Ackerrainen auf  Lehm- und Tonböden vor.

Beschreibung

Aristolochia clematitis ist eine sommergrüne Staude, die durch Rhizomausläufer rasch flächige Bestände bilden kann. Sie erreicht mit einem unverzweigten, straff aufrechtem Wuchs Höhen von 40 bis 90 cm.

Die grünlich-gelben, unangenehm riechenden Blüten stehen in den Blattachseln und sind eher unauffällig. Die Blütezeit liegt im Mai.

Verwendungshinweise

Die Gewöhnliche Osterluzei hat als alte Arzneipflaze eine gewisse Verwendungswürdigkeit in Kloster- und Kräutergärten, ist aber nur von untergeordnetem Zierwert.

Kultur

Die Art ist anspruchslos und pflegeleicht. Kräftige Hochstauden widerstehen dem Ausbreitungsdrang der Osterluzei, zartere Stauden werden schnell überwachsen und verdrängt.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
flächendeckend
60-100 cm Höhe
gelblich-grün
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
Heil-/Gewürzpflanze
ausgeprägt
eher unangenehm
mäßig trocken
frisch
wechselfeucht
sommertrocken
sonnig
halbschattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Staudenfluren
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Liebhaberpflanze
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
Staudenfluren frischer, nährstoffreicher Standorte
Gebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Feuchtwälder
Auwälder
Bauerngarten
Klostergarten
Hauptsortiment
sommergrün
Lebensbereich
Gehölzrand/Staudenfluren