Antennaria dioica

10082-1 Name Echtes Katzenpfötchen
Botanischer Name: Antennaria dioica
Familie Asteraceae
Pflanzen pro qm 20.00
Wikipedia Antennaria dioica
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Rotes Wunder, Rubra, var. borealis

Beschreibung

Naturstandort

Antennaria dioica ist auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet und kommt vom Tiefland bis in alpine Höhenlagen vor.

Die Art wächst auf mäßig trockenen bis frischen, basen- und stickstoffarmen Substraten in (voll-)sonnigen Lagen. Die Tiefland-Vorkommen in Mitteleuropa sind aufgrund der fortschreitenden Eutrophierung stark rückläufig.

Das Echte Katzenpfötchen ist eine Charakterart der bodensauren, mageren Borstgrasrasen, kommt vereinzelt aber auch in lichten Randstrukturen von Wintergrün-Kiefernwäldern auf sauren Rohumusdecken, frischen Pfeifengraswiesen, Ginsterheiden und Trespen-Magerrasen vor.

Ökologische Zeigerwerte nach ELLENBERG (1992)
Licht (8)  Temperatur (-)  Kontinentalität (-)  Feuchte (4)  Reaktion (3)  Stickstoff (2)

Beschreibung

Das Echte Katzenpfötchen ist eine durch Ausläufer teppichartige Bestände von etwa 10 cm Höhe aufbauende, immergrüne bis wintergrüne Staude.

Die creme-weißen, rosa überhauchten Blüten erscheinen von Anfang Mai bis Mitte Juni. Die kleinen Rosetten sind grau-filzig behaart.

Verwendungshinweise

Antennaria dioica ist eine schöne Wildstaude für trockene, sauer-nährstoffarme Standorte wie blütenreiche Magerrasen, Steingartenanlagen, Bauerngärten, Trockenmauern, Kiesflächen und extensive Dachbegrünungen.

Kultur

Da die lichtliebende Art auf ausgesprochenen Trockenstandorten kümmert, ist sie auch auf armen Substraten auf gärtnerische Unterstützung gegen Konkurrenzstauden angewiesen.

Auf nahrhaften Standorten ist Antennaria dioica nicht konkurrenzfähig und wird rasch verdrängt.

Sorten:

  • Rotes Wunder: wie der Typ, aber mit purpur-rosa Blüten
  • Rubra: wie der Typ, aber mit purpur-roten Blüten
  • var. borealis: nordische Varietät mit dicht weißfilzigem Laub

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
bis 15 cm Höhe
rot
rosa
rosé-weiß
pink
Mai
Juni
grau-grün
silbrig
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
organische Böden
poröser Schotter
stark sauer
sehr arme Böden
arme Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
Sibirien
Zentral-Asien
Kleinasien
Vord. Orient
Amerika
Nordamerika
gut
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
konkurrenzschwach
Trockenrasen Alpine Schuttfluren/Blockhalden Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Wälder Einsatzbereich
Bodensaure Borstgrasrasen
Silikat
Besenginsterheiden
Wacholdergebüsche
Nadelwälder
Kiefernwälder
Sand-Kiefernwälder
Bauerngarten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Heidegarten
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Klostergarten
Gründächer
Substratstärke über 15 cm
Rabatte
Wiese
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
wintergrün
winter-/immergrün
Wiesen
Heiden