Viola riviniana

Viola_riviniana_hain-veilchen Name Hain-Veilchen
Botanischer Name: Viola riviniana
Familie Violaceae
Pflanzen pro qm 20.00
Wikipedia Viola riviniana
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Viola riviniana ist in ganz Europa bis in das westliche Asien in Laubmischwäldern, Heiden und Borstgrasrasen verbreitet.

Das Hain-Veilchen kommt vorrangig in bodensauren, lichten Eichenwäldern, trocken-warmen Ausprägungen von Eichen-Hainbuchenwäldern und bodensauren Flaumeichenwäldern vor.

Die Standorte sind mäßig trocken bis frisch und neutral bis sauer. Gegenüber der Nährstoffversorgung ist die Art tolerant und kommt sowohl auf ärmeren wie reicheren Böden vor.

Bevorzugt werden halbschattige bis licht schattige Lagen.

Beschreibung

Viola riviniana ist eine sommergrüne Staude von etwa 15 bis 20 cm Wuchshöhe. Die Rosetten sind ausläufertreibend und bilden locker-rasige Bestände.

Die violett-hell-blauen Blüten erscheinen von Ende März bis in den Mai. An schattigeren Standorten ist der Blütenflor schwach, an lichten bis sonnigen Standorten deutlich stärker.

Das sehr ähnliche Wald-Veilchen (Viola  reichenbachiana) bevorzugt frischere, basenreiche und nahrhaftere Waldstandorte. Beide Arten bilden die Hybride "Viola x bavarica".


Verwendungshinweise

Das Hain-Veilchen kann in detailverliebten, naturhaften Unterpflanzungen halbschattiger Baumbestände oder in bodensauren Halbtrockenrasen und Heiden verwendet werden.

Sie kommt nur in größeren Beständen und in der Nähe von Wegen und Plätzen zur Geltung.

Viola riviniana ist im Handel aber praktisch nur als Satgut erhältlich.

Bilder





Viola_riviniana_hain-veilchen
Naturstandort


Viola_riviniana
Naturstandort


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Naturstandort


4516-1

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
horstartig
bis 15 cm Höhe
violett
hell-blau
April
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
sonnig
halbschattig
absonnig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
organische Böden
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
stark sauer
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Trockenrasen
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
befriedigend
Mittel
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Bodensaure Borstgrasrasen
Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Trockene Sandheiden
Bergheiden
Besenginsterheiden
Wacholdergebüsche
Buchenwälder
Moderbuchenwälder
Eichenwälder
Bodensauere Eichenmischwälder
Felshang Traubeneichenwälder
Nadelwälder
Kiefernwälder
Sand-Kiefernwälder
Kiefer-Steppenwälder
Repräsentative Gärten
Heidegarten
Waldgarten
Wiese
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Lebensbereich
Gehölz/Wald
Heiden
Gehölzrand/Staudenfluren