Viola elatior

4509-2 Name Hohes Veilchen
Botanischer Name: Viola elatior
Familie Violaceae
Pflanzen pro qm 15.00
Wikipedia Viola elatior
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Viola elatior kommt von Mitteleuropa bis in das nordwestliche China vor.

In Mitteleuropa ist sie sehr selten geworden und besiedelt sonnige Feuchtwiesen in den Auen der Stromtäler. In Deutschland ist sie nur am Ober-Rhein, an der Donau und stark zurückgehend im oberen Elbtal anzutreffen.

Das Hohe Veilchen ist eine Charakterart der Brenndolden-Auwiesen und tritt stetig in feuchten, häufig auch wechselfeuchten Pfeifengras-Wiesen auf.

Die Standorte sind feuchte, oft stark wechselfeuchte, basenreiche und sehr stickstoffarme Lehm- und Tonböden. Die wärmeliebende Art bevorzugt kontinentale geprägte Klimate in vollsonnigen bis licht halbschattigen Lagen.

Beschreibung

Das Hohe Veilchen ist mit bis zu 30 cm Wuchshöhe die wüchsigste heimische Veilchenart.

Die sommergrüne, horstige Staude blüht im Mai/Juni mit blass-blauen Blüten.

Verwendungshinweise

Viola elatior ist eine selten verwendete Option für naturnahe, stickstoffarme und lichte Feuchtwiesen und entsprechende Gewässerufer.

Die niedrige Art kommt nur in der Nähe von Wegen und Plätzen ausreichend zur Geltung.

Kultur

Auf nahrhaften Böden ist sie nicht konkurrenzfähig und wird rasch verdrängt. Im Handel ist sie nur schwer zu beziehen.

Bilder





4509-2


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
15-30 cm Höhe
hell-blau
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
wechselfeucht
nass
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
Lehm
Ton
humos
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wiesen
sehr arme Böden
arme Böden
Normal- bis winterrauhe Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
Warmlagen
Europa
Kontinentaler Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mitteleuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Sibirien
Zentral-Asien
befriedigend
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
konkurrenzschwach
Feuchtwiesen
Staudenfluren Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Repräsentative Gärten
Wassergarten
Wiese
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Wasserrand/Sumpf
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren