Taxus cuspidata

4211-1 Name Japanische Eibe
Botanischer Name: Taxus cuspidata
Familie Taxaceae
Pflanzen pro qm 0.50
Wikipedia Taxus cuspidata
Sorten

Aurescens, Capitata Aurea, Densa, Farmen, Green Valley, Green Column, Nana, Nana Aurea, Stricta

Beschreibung

Naturstandort

Taxus cuspidata kommt in Gebirgswäldern Japans in montanen Vegetationszonen vor.

Die Japanische Eibe besiedelt hier schwach saure bis alkalische, mehr oder weniger nahrhafte, gut wasserversorgte Böden in halbschattigen bis schattigen Lagen.

Auf exponierten, sickerfrischen Felshängen steht sie auch sonnig.

Beschreibung

Die Wildform wächst am Naturstandort als kleiner, immergrüner Baum. In Mitteleuropa sind trägwüchsige Strauchformen im Handel, die breitwüchsige, normale oder säulenartige Wuchsformen aufweisen. Die "Normalform" ist ein breitwüchsiger, im Alter bis 4 m hoher und gut 5 m breiter Strauch.

Die Nadeln sind etwas kräftiger und nicht so tief dunkel-grün wie die der sehr ähnlichen Europäischen Eibe.

Die gelblich-grünen Blüten sind unscheinbar und erscheinen im März/April. Die leuchtend roten Früchte sind nur aus der Nähe zierend.

Die gesamte Pflanze ist mit Ausnahme des Holzes stark giftig und schon der Verzehr relativ geringer Mengen kann zum Tode führen.

Verwendungshinweise

Die Japanische Eibe wird weniger häufig verwendet als die allgegenwärtige Taxus baccata, ähnelt dieser jedoch sehr.

Die Japanische Eibe ist etwas weniger frostempfindlich und kann daher in exponierteren, rauhen Lagen als Ersatz herangezogen werden.

Sie ist ebenfalls sehr schnittverträglich und ausschlagfreudig. Am Besten kommt sie als Formschnittgehölz in Solitärstellungen oder als Heckenelement in repräsentativen Anlagen zur Geltung.

Die Wirkung ist insgesamt statisch, im Zusammenspiel mit hochwertiger Architektur können aber im Laufe der Jahre edle Ensemble entstehen.

Für asiatische Gestaltungsansätze kommen handelsgängige Bonsaiformen in Frage. Ein Durchfrieren der Pflanzgefäße sollte vermieden werden.

Kultur

Anders als Taxus baccata leidet die Japanische Eibe unter Bodenverdichtung, ist aber stadtklimaverträglich.

Sorten:

  • Aurescens: 0,5/1,2 m hoch/breit, gelbe Nadeln
  • Capitata Aurea: 1/1,2 m hoch/breit, gelbe, vergrünende Nadeln
  • Farmen: 2/3,5 m hoch/breit, dunkel-grüne Nadeln
  • Green Valley: 0,8/1,2 m hoch/breit, dunkel-grüne Nadeln
  • Green Column: 3/0,8 m hoch/breit, dunkel-grüne Nadeln
  • Nana: 1,5/3 m hoch/breit, grüne Nadeln
  • Nana Aurea: 1,5/3 m hoch/breit, grünlich-gelbe Nadeln
  • Stricta: 3/1 m hoch/breit, dunkel-grüne Nadeln

Bilder





4211-1


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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung
Strauch
Halb-/Zwergstrauch
Klein-Strauch
Normalstrauch
Großstrauch
niederliegend/kriechend
säulenartig
breit ausladend
gelblich-grün
grün
hellgrün
dunkel-grün
gelblich
panaschiert
tödlich
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
unbedeutend
frisch
feucht
sonnig
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Sehr gering
strukturbildender Solitär
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
für Pflanzgefäße geeignet
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hecken
Schnitthecke
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
winter-/immergrün
Gehölz/Wald
Alpinum