Syringa vulgaris

Syringa_vulgaris_gew%c3%b6hnlicher_flieder Name Gemeiner Flieder
Botanischer Name: Syringa vulgaris
Familie Oleaceae
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Syringa vulgaris
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Ambassadeur, Andenken a. Ludwig Spaeth, Charles Joly, Comtesse d Harcourt, Edward J. Gardner, Katherine Havemeyer, Léon Gambetta, Marechal Foch, Marc Michel, Marie Legraye, Max Löbner, Marie Legraye, Sensation

Beschreibung

Naturstandort

Syringa vulgaris kommt vom süd-östlichen Europa bis in das östliche Kleinasien vor.

Er besiedelt sonnig-warme Waldmäntel und Gebüsche auf basenreichen, sommertrockenen und mehr oder weniger nahrhaften Böden.

In weiten Teilen Mitteleuropas ist die Art neophytisch eingebürgert. Er ist v.a.in trockenwarmen Berberitzengebüschen und entlang von Bahndämmen in siedlungsnahen Räumen verbreitet.

Beschreibung

Der Gemeine Flieder ist ein sommergrüner Strauch oder kurzstämmiger Baum mit aufstrebendem Wuchs. Er erreicht Wuchshöhen von bis zu 6 m. Die Blätter sind herzförmig.

Die blau-violetten Blüten stehen in großen, dichten Rispen und duften sehr stark. Die Blütezeit liegt im Mai.

Die Art ist - v.a. in der Wildform - stark ausläufertreibend und bildet rasch dichte, unduldsame Gebüsche. Sie benötigt in der Strauchform entsprechend Platz. Hochstämme zeigen nur selten Ausläufer.

Verwendungshinweise

Syringa vulgaris erfreut sich enormer Beliebtheit und wird in einer Vielzahl von Gartensituationen eingesetzt. Der etwas feiner strukturierete und nicht ganz so inflationär verwendete Syringa x chinensis wäre oftmals die etwas interessantere Alternative.

Der Gemeine Flieder kommt mit seiner stark romantisierenden Wirkung vorrangig für Bauerngärten oder allgemein ländliche Gärten mit historischer Bausubstanz in Frage. Ein alter, fliederfarbener Hochstamm z.B. vor einer Fachwerk-Fassade oder einer alten Holz-Scheune ist ein klassischer, berührender Anblick.

Insbesondere in der Strauchform ist er ansonsten im Wesentlichen eher in unambitionierteren Grünanlagen, Abstands- und Straßenbegleitgrün verwendungswürdig.

Kultur

Die Art ist vollkommen winterhart und bevorzugt durchlässige, mehr oder weniger nahrhafte Böden in warmen, auch heißen, vollsonnigen bis licht halbschattigen Lagen.

Der Gemeine Flieder gedeiht auch auf humusarmen, sandigen oder skelettreichen Rohböden problemlos und verträgt sommerliche Trockenphasen nach der Etablierung klaglos.

Selbst relativ schwere Lehmböden schränken die Vitalität nicht ein.

Sorten:

  • Ambassadeur: hellblau-violette Blüte
  • Andenken a. Ludwig Spaeth: tief purpur-rote Blüte in schlanken Rispen
  • Charles Joly: purpur-rote Blüte
  • Comtesse d Harcourt: rein-weiße Blüte
  • Edward J. Gardner: zart hell-blau-violette Blüte
  • Katherine Havemeyer: rosé-violette Blüte
  • Léon Gambetta: violett-rosa Blüte
  • Marc Michel: rosé Blüte
  • Marechal Foch: purpur-violette Blüte
  • Max Löbner: tief violette Blüte
  • Marie Legraye: rein-weiße Blüte
  • Sensation: leuchten rosa-rote Blüte

Bilder





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[Andenken a. Ludwig Spaeth]


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[Comtesse d Harcourt]


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[Edward J. Gardner]


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[Marechal Foch]


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[Marie Legraye]


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[Marie Legraye]


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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Strauch
Großstrauch
Baum
Kleinbäume
breit ausladend
weiß
rot
rosa
violett
rosé-weiß
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
ausgeprägt
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
Süd-Osteuropa
Hügelland (collin)
Asien
Kleinasien
befriedigend
Sehr gering
strukturbildender Solitär
unverträglich
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Klostergarten
Duftgarten
Duft ausgeprägt
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hecken
Freie Blütenhecke
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren