Stellaria holostea

Stellaria_holostea_gro%c3%9fe_sternmiere_%285%29 Name Große Sternmiere
Botanischer Name: Stellaria holostea
Familie Caryophyllaceae
Pflanzen pro qm 5.00
Wikipedia Stellaria holostea
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Stellaria holostea kommt in Gebirgslagen Nord-Afrikas, Süd-Europas und Kleinasiens vor. Im gemäßigten Europa und dem westlichen Asien wächst die Große Sternmiere von den Tiefebenen bis in hochmontane Lagen, fehlt aber im Hochgebirge.

Sie besiedelt licht schattige bis licht halbschattige, mittlere Laubwälder und Hecken in der Agrarlandschaft.

In Mitteleuropa ist die Art charakteristisch für die Krautschicht von grundwasserbeeinflussten Eichen-Hainbuchenwäldern. Sie kommt zudem stetig an lichten Randstrukturen von Buchenwäldern der Tief- und Hügelländer, in Schlehen-Brombeergebüschen und durch Verbiss gehölzfrei gehaltene Klee-Saumgesellschaften an Waldrändern vor.

Die Bodenreaktion ist mehr oder weniger neutral und die Stickstoffversorgung mäßig. Sie bevorzugt ozeanisch geprägte Wuchsorte mit milden Wintern und feuchten Sommern.

Beschreibung

Stellaria holostea ist eine sommergrüne Staude von 30 (40) cm Wuchshöhe. Sie bildet durch sich bewurzelnde Triebknoten lockere Rasen. In Sträuchern klimmt die Große Sternmiere auch bis zu 60 cm hoch.

Die weißen Blüten erscheinen von Anfang Mai bis Anfang Juni.

Verwendungshinweise

Stellaria holostea ist eine sehr gute Option für naturnahe, lichte Wald-, Waldrandsituationen und den Unterwuchs von Hecken. Sie darf in solchen Situationen eigentlich nicht fehlen und ist eine selten gewählte Alternative zum beliebten Waldmeister (Galium odoratum).

Das im Austrieb hell-grüne Laub bildet schon vor der Blüte einen schönen, locker-rasigen Aspekt.

Sie kommt vor allem in Verbindung mit mittelhohen Wald-Gräsern und Farnen im großflächigeren Einsatz zur Geltung. Ideale Blühpartner sind z.B. Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernalis) oder auch Kriechender Günsel (Ajuga reptans).

Kultur

Die Große Sternmiere ist im Unterwuchs von Gehölzen auf allen mittleren Standorten pflegearm und wird hier nur von aufkommenden Gehölzwildlingen mit der Zeit verdrängt.

Im Handel ist die Art leider nicht immer sicher erhältlich.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
15-30 cm Höhe
weiß
Mai
Juni
grün
hellgrün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
frisch
feucht
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
starker Wurzeldruck
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Staudenfluren
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
Kleinasien
Afrika
Nordafrika
sehr gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Staudenfluren frischer, nährstoffreicher Standorte
Gebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Schlehen-Gebüsche
Laubwälder
Buchenwälder
Moderbuchenwälder
Flattergrasbuchenwälder
Mull-Buchenwälder
Eichenwälder
Feuchtwälder
Auwälder
Repräsentative Gärten
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Nebensortiment
sommergrün
Lebensbereich
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren