Sagittaria sagittifolia

Sagittaria_sagittalis_--_%282%29 Name Gemeines Pfeilkraut
Botanischer Name: Sagittaria sagittifolia
Familie Alismataceae
Pflanzen pro qm 4.00
Wikipedia Sagittaria sagittifolia
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

ssp. leucopetala

Beschreibung

Naturstandort

Sagittaria sagittifolia kommt von Mitteleuropa bis über das gesamte, gemäßigte Asien (ssp. leucopetala) und Nordamerika vor. Die Art wächst in Röhrichten von Fließgewässern und an Altarmen von Flüssen der Tiefebenen bis in die collinen Stufen vor.

In Mitteleuropa ist das wärmeliebende Gemeine Pfeilkraut eine Charakterart des Pfeilkraut-Röhrichts meso- bis eutropher, basenreicherer Bäche und vollsonniger bis licht halbschattiger Uferzonen von Flüssen.

Die Wasserstände sind oft stark schwankend, die Wuchsorte aber dauerhaft überflutet.

Beschreibung

Sagittaria sagittifolia ist eine sommergrüne Staude, die im Ufergrund wurzelnd bis in 40 cm tiefes Wasser vordringt. Durch Wurzelausläufer bildet sie an geeigneten Standorten dichte, streifenartige Bestände. Charakteristisch sind die pfeilartigen Blätter.

Die kleinen weißen Blüten stehen in lockeren Trauben und sind relativ unauffällig. Die Blütezeit liegt im Juni/Juli bis August.

Die Überwinterungsknollen sind essbar.

Verwendungshinweise

Das Gemeine Pfeilkraut ist eine markante Blattschmuckstaude, die gleichermaßen gut an naturhaften Gewässerufern wie architektonisch geprägten Wasserbecken eingesetzt werden kann.

V.a. die Blattform wirkt exotisch und entwickelt grafische Strukturen im Verbund mit Schwimmblattpflanzen und Binsenartigen (v.a. der Schwanenblume Butomis umbellatus).

Auch als Solitär - umgeben von Freiwasser -  liefert sie eindrucksvolle Bilder.

Kultur

Um eine flächige Ausbreitung zu verhindern, muss die Art in größeren Pflanzgefäße gesetzt werden. Unter Konkurrenzbedingungen mit sehr kräftigen Begleitstauden wuchert das Gemeine Pfeilkraut aber nicht.

In 20 bis 40 cm tiefen Wasser, besser vollsonnigen als halbschattigen Lagen ist die Art robust und durchsetzungsfähig.

Sorten:

  • ssp. leucopetala: asiatische Unterart mit gelben statt braunen Staubgefäßen und ausgesprochen dünnen, auf den ersten Blick kaum noch pfeilartiger wirkenden Blättern

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
Wasserpflanze
Aufragend
flächendeckend
60-100 cm Höhe
weiß
Juli
grün
hellgrün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
essbar
unbedeutend
nass
offenes Wasser
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Gewässer/Gewässerrand
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
Nordeuropa
Mitteleuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
Sibirien
Zentral-Asien
Amerika
Nordamerika
gut
Gering
strukturbildender Solitär
strukturbildender Gruppen-Solitär
verträglich
Stillgewässer
Kalkreich
Mesotroph
Nährstoffreich
Fliessgewässer
Bäche
Flüsse
Moore und Sümpfe Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Großröhrichte
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Wassergarten
für Pflanzgefäße geeignet
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
sommergrün
Wasserrand/Sumpf