Ribes alpinum

Ribes_alpinum_alpen-johannisbeere_%283%29 Name Alpen-Johannisbeere
Botanischer Name: Ribes alpinum
Familie Grossulariaceae, Stachelbeergewächse
Pflanzen pro qm 1.00
Wikipedia Ribes alpinum
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Schmidt

Beschreibung

Naturstandort

Ribes alpinum kommt im südlichen Europa in montanen und alpinen Höhenlagen vor, in Mittel,- Ost- und Nordeuropa sowie dem nord-westlichen Asien auch in den Tiefebenen.

Die Alpen-Johannisbeere ist in Mitteleuropa stetig in montanen Linden-Ahorn-Schluchtwäldern und Schneeheide-Kiefernwäldern sowie lichten Stellen von montanen Buchenwäldern anzutreffen. Im Flachland bevorzugt sie trocken-warmen Berberitzen-Gebüsche.

Sie wächst auf basen- und nährstoffreichen, mäßig trockenen bis feuchten, vorwiegend halbschattigen Standorten.

Beschreibung

Ribes alpinum ist ein sommergrüner, langsam wüchsiger  Strauch von etwa 1,5 m Höhe und Breite.

Die gelblich-grünen Blüten sind recht unscheinbar und schwach duftend. Die tief roten Früchte sind zierend, erscheinen aber meist nicht zahlreich.

Das Herbstlaub verfärbt sich fahl-gelblich und haftet lange. Zumindest vor dunklen Hintergründen oder dunkellaubigen Immergrünen ist die Herbstfärbung durchaus zierend.

Verwendungshinweise

Die Alpen-Johannisbeere ist ein sehr unscheinbarer Strauch. Sie wird höchstens im Herbt wahrgenommen, wenn sich das Laub gelblich verfärbt.

Aufgrund seiner enoremen Anspruchslosigkeit wird sie gerne in pflegearmen öffentlichen Grünflächen und im Straßenbegleitgrün eingesetzt. Für anspruchsvollere Einsatzbereiche gibt es eine Vielzahl attraktiverer Alternativen.

Kultur

Es gibt kaum einen Standort, der für Ribes alpinum ungeeignet wäre. Vermutlich würde sie sogar auf stark saurem Rohumus leidlich funktionieren.

Sorten:

  • Schmidt: wüchsig, 2/2 m hoch/breit

Bilder





Ribes_alpinum_alpen-johannisbeere_%283%29


Ribes_alpinum___


Ribes_alpinum_alpen-johannisbeere_detail


Ribes_alpinum_alpen-johannisbeere


Ribes_alpinum_alpen-johannisbeere_%282%29

Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung
Strauch
Klein-Strauch
gelblich-grün
April
grün
zierende Herbstfärbung
ungiftig
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
vorhanden
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
feucht
sonnig
halbschattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Gebüsche Wälder
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
Liebhaberpflanze
Sehr gering
strukturbildender Solitär
verträglich
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Laubwälder
Buchenwälder
Montane Buchenwälder
Nadelwälder
Schneeheide-Kiefernwälder, kalkreich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Waldgarten
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren