Rhododendron fortunei

11016-1 Name Fortunes Alpenrose
Botanischer Name: Rhododendron fortunei
Familie Ericaceae
Pflanzen pro qm 1.00

Beschreibung

Naturstandort

Rhododendron fortunei stammt aus sub-montanen Bergwäldern im östlichen China.

Er besiedelt schwach bis stark saure, frische bis feuchte, aber nicht staunasse, humose Böden in halbschattigen bis absonnigen Lagen.

Beschreibung

Rhododendron fortunei ist am Naturstandort bis zu 10 m hoher Großstrauch oder kleiner Baum. In Mitteleuropa erreicht das trägwüchsige, immergrüne Gehölz im Alter (über 40 Jahre) Höhen und Breiten von 400 bis 500 cm. Im Alter verkahlt der Strauch an der Basis und bildet eine lockere Krone aus.

Die etwas duftenden Blüten sind blass violett bis zart-rosa. Die Blütezeit beginnt Ende Mai und reicht bis Ende Juni. Die großen Blätter sind steif-ledrig und mittel-grün mit leichtem Blaustich.

Verwendungshinweise

Rhododendron fortunei kommt als vergleichsweise hochwüchsige Rhododendron-Art mit erkennbarem Wildarten-Charakter v.a. als ergänzender Strauch in exotischen Gebüschgruppen oder Heckenelementen in asiatischen Gärten oder repräsentativen, parkartigen Anlagen in Frage.

Durch den sparriggen Wuchs ist er als Solitär weniger attraktiv. Schöne Bilder entstehen aber, wenn die großen Blätter aus Gebüschgruppen herausstechen können.

Kultur

Die Art ist relativ gut winterhart. Jugendliche Exemplare sind generell  frostempfindlicher, so dass sich dennoch wind- und vor Wintersonne geschützte Standorte in halbschattigen bis absonnigen Lagen anbieten.

Das humose, mäßig nahrhafte Substrat sollte schwach sauer bis sauer und dauerhaft frisch bis feucht sein, ohne Staunässe zu entwickeln. Das feine, oberflächennahe Wurzelwerk reagiert sehr empfindlich auf Bodenverdichtung und Vertritt.

In niederschlagsreichen Regionen kommt die Art nach der Etablierung in windgeschützten, nicht sonnigen Lagen meist ohne Bewässerung über den Sommer. Generell sollte aber immer die Möglichkeit bestehen, Trockenstress durch Bewässerung vermeiden zu können.


Eine Unterpflanzung von lichtkronigen Bäumen mit Pfahlwurzeln wie Quercus-Arten, Pinus sylvestris, Magnolia, Liriodendron, Cercidiphyllum, Davidia, Liquidambar, Prunus, Cedrus oder Sequoiadendron ist gut möglich. Ungeeignet sind stark verschattende Bäume mit weitstreichendem, oberflächennahem Wurzelwerk.

Bilder





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Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung
Strauch
Normalstrauch
Großstrauch
rosa
violett
Juni
grün
blau-grün
giftig
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
vorhanden
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
halbschattig
absonnig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
organische Böden
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
stark sauer
mittlere Böden
reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
befriedigend
Mittel
strukturbildender Solitär
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
Hecken
Freie Blütenhecke
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
winter-/immergrün
Gehölz/Wald
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren