Rhododendron caucasicum

3430-1 Name Kaukasus-Alpenrose vier
Botanischer Name: Rhododendron caucasicum
Familie Ericaceae
Pflanzen pro qm 1.00
Wikipedia Rhododendron caucasicum

Beschreibung

 

Naturstandort

Rhododendron campanulatum stammt aus alpinen Bergwäldern der Kashmir-Region und steigt teilweise auch über die Baumgrenze hinweg auf. Er besiedelt schwach bis stark saure, frische bis feuchte, aber nicht staunasse, humose Böden in halbschattigen bis absonnigen Lagen.



Beschreibung

Rhododendron campanulatumist ein trägwüchsiger, immergrüner Strauch, der im Alter (über 30 Jahre) Endhöhen von 300 bis 400 cm und meist noch größerer Breite erreichen kann. Am Naturstandort wird die Art auch bis zu 10 m hoch. Die glockigen Blüten sind selten weiß, meist aber rosa bis hell-violett und erscheinen ab Ende April. Die großen Blätter sind oberseits leicht glänzend grün bis dunkel-gün und unterseits braun-filzig behaart.

 

Verwendungshinweise

Rhododendron campanulatum kann sich kaum vom gewöhnlichen Duktus der beliebten Rhododendron-Hybriden absetzen. Hilfreich sind die bis zu 18 cm langen Blätter mit der braunen Unterseite. Allein in repräsentativen Parkanlagen und im Umfeld historischer Bausubstanz kann die im Alter raumwirksame Art zu einer herrschaftlichen Gartenarchitektur ergänzende Beiträge leisten. Hier ist auch die andernorts langweilige Statik der immergrünen Rhododendren nicht nachteilig. Der Bezug der botanischen Art ist aber nicht immer zu gewährleisten.

 

Die Art ist mäßig winterhart. Jugendliche Exemplare generell frostempfindlicher, so dass sich wind- und vor Wintersonne geschützte Standorte in halbschattigen bis absonnigen Lagen anbieten. Das humose, mäßig nahrhafte Substrat sollte schwach sauer bis sauer und dauerhaft frisch bis feucht sein, ohne Staunässe zu entwickeln. Das feine, oberflächennahe Wurzelwerk reagiert sehr empfindlich auf Bodenverdichtung und Vertritt.



In atlantisch geprägten Regionen kommt die Art nach der Etablierung ohne Bewässerung über den Sommer. In Regionen mit geringeren Sommer-Niederschlägen gelingt dies ohne Vitalitätseinbußen nur in windgeschützten, absonnigen Lagen.

 

Eine Unterpflanzung von lichtkronigen Bäumen mit Pfahlwurzeln wie Quercus-Arten, Pinus sylvestris, Magnolia, Liriodendron, Cercidiphyllum, Davidia, Liquidambar, Prunus, Cedrus oder Sequoiadendron ist gut möglich. Ungeeignet sind stark verschattende Bäume mit weitstreichendem, oberflächennahem Wurzelwerk.

 

Bilder





3430-1

Attribute