Ranunculus aquatilis

3381-1 Name Gewöhnlicher Wasserhahnenfuß
Botanischer Name: Ranunculus aquatilis
Familie Ranunculaceae
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Ranunculus aquatilis
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Ranunculus aquatilis ist in ganz Europa, dem westlichen Nordafrika und den gemäßigten Breiten Asiens verbreitet. Er hat seine Vorkommensschwerpunkte in den atlantisch geprägten Tiefebenen, besiedelt aber auch zerstreut die Gebirgsregionen.

Der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß ist eine Charakterart der Laich- und Schwimmkraut-Gesellschaften mäßig eutropher Standgewässer, Bäche und Gräben. Er ist stetiger Begleiter von Seerosen-Gesellschaften.

Charakteristisch ist die Art außerdem für kleinere Teiche und periodisch trockenfallende Tümpel, deren Substrat aber nie gänzlich austrocknet. Massenbestände können in regelmäßig beräumten Gräben auftreten.

Der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß bevorzugt vollsonnige bis sonnige Standorte, gedeiht aber auch in licht halbschattigen Situationen befriedigend. Die Boden-/Wasserreaktion ist mehr oder weniger neutral und mäßig stickstoffreich. 

Beschreibung

Ranunculus aquatilis bildet submerse, fein-gefiederte, wintergrüne Blätter aus und entwickelt bis zu 2 m lange, am Gewässergrund wurzelnde Triebe. An der Wasseroberfläche werden Schwimmblätter entwickelt.

In trockenfallenden Gewässern wechselt die Wuchsform in eine niederliegend Landform mit ungefiederten Blättern. Diese Form dringt teilweise auch auf feuchten Schlammböden landeinwärts in Röhrichtbestände vor.

Die weißen Blüten erscheinen zahlreich im Mai/Juni mit Nachblüten bis in den August.

Verwendungshinweise

Der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß ist eine schöne, seltener genutzte Option für Teichanlagen und kann gleichermaßen in naturhaften Anlagen als auch in architektonischen Wasserbecken verwendet werden.

Kultur

Die Wassertiefe sollte zwischen 0 und 100 cm liegen. Die Art kann auch bis zu 200 cm tief gesetzt werden, sie wächst dann aber fast nur submers und bildet kaum Schwimblätter und Blüten aus. Je flacher sie gesetzt wird, desto größer ist die oberflächliche Ausdehnung.

Durch die große submerse Blattmasse entzieht die Art dem Wasserkörper viele Nährstoffe und hemmt damit die Algenblüte.

Bilder





3381-1

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Wasserpflanze
Schwimmblattpflanze
Unterwasserpflanze
flächendeckend
weiß
Mai
August
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
wechselfeucht
nass
offenes Wasser
nicht austrocknend
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Gewässer/Gewässerrand
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
Sibirien
Zentral-Asien
Afrika
Nordafrika
gut
Sehr gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Stillgewässer
Mesotroph
Nährstoffreich
Fliessgewässer
Bäche
Moore und Sümpfe Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Großröhrichte
Terrassen-/Balkongarten
Wassergarten
für Pflanzgefäße geeignet
Hauptsortiment
winter-/immergrün
Freiwasser
Wasserrand/Sumpf