Ranunculus aconitifolius

Ranunculus_aconitifolius_gebirgs-hahnenfu%c3%9f Name Eisenhut-Hahnenfuß
Botanischer Name: Ranunculus aconitifolius
Familie Ranunculaceae
Pflanzen pro qm 8.00
Wikipedia Ranunculus aconitifolius
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Pleniflorus

Beschreibung

Naturstandort

Ranunculus aconitifolius kommt in weiten Teilen der europäischen Gebirgesregionen vom Norden Spaniens bis zum Weserbergland vor. Nach Osten reicht das Verbreitungsgebiet bis in den West-Balkan. In Großbritannien gilt der Gebirgs-Hahnenfuß als eingebürgert. In Island und im westlichen Skandinavien tritt er gelegentlich verwildernd auf.

Die Art besiedelt in Silikat-Gebirgen montane bis alpine Quellstaudenfuren, Wiesenbäche, feuchte Hochstaudenfluren und Grünerlengebüsche. 

Ranunculus aconitifolius wächst auf sickerfeuchten bis nassen Hängen sowie in durchfeuchteten Schneebodengesellschaften.

Die Böden sind neutral bis sauer und mäßig nahrhaft. Bevorzugt werden sonnige bis licht absonnige, sommer-kühle Lagen in niederschlagsreichen Regionen.

Beschreibung

Der Eisenhut-Hahnenfuß ist eine sommergrüne, horstige Staude und erreicht in Kultur gut 50-60 cm Wuchshöhe.

Die weißen Blüten erscheinen im Flachland ab Anfang Mai.

Verwendungshinweise

Ranunculus aconitifolius neigt v.a. im Flachland zu einem mastigen, etwas unstrukturierten Habitus. Die Blüte tritt im Vergleich zur Blattmasse zurück. An voll-sonnigen, aber dauerfeuchten bis nassen Standorten ist der Blütenflor reicher und der Habitus etwas kompakter.

Der Eisenhut-Hahnenfuß hat dennoch eher Liebhaberqualitäten und kommt zur Verwendung in Feuchtstellen naturhafter, sickerfeuchter Stellen in Alpinarien in Frage.

Kultur

Solange kein Trocken- und Hitzestress auftritt, ist die Art recht zuverlässig zu kultivieren.

Sorten:

  • Pleniflorus: mit gefüllten Blüten, artifizielle Erscheinung

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
weiß
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
nass
nicht austrocknend
feucht
sonnig
halbschattig
absonnig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Gewässer/Gewässerrand
mittlere Böden
reiche Böden
Normal- bis winterrauhe Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
Mittelgebirge (montan)
alpin
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Liebhaberpflanze
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Fliessgewässer
Quellfluren
Bäche
Wiesen Alpine Schuttfluren/Blockhalden Staudenfluren Gebüsche Wälder
Nasswiesen
Feuchtwiesen
Silikat
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Staudenfluren frischer, nährstoffreicher Standorte
Feuchtgebüsche
Feuchtwälder
Auwälder
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Repräsentative Gärten
Wassergarten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
Wiese
Nebensortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Wasserrand/Sumpf
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren