Potentilla verna

Potentilla_verna_fr%c3%bchlings-fingerkraut Name Frühlings-Fingerkraut
Botanischer Name: Potentilla verna
Familie Rosaceae
Pflanzen pro qm 15.00
Wikipedia Potentilla verna
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Nana

Beschreibung

Naturstandort

Potentilla verna ist vom nördlichen Süd-Europa bis nach Mittel- und Ost-Europa weit verbreitet. In der nord-west-deutschen Tiefebene fehlt sie allerdings weitgehend.

Das Frühlingsfingerkraut besiedelt (voll-)sonnige, trocken-warme, stickstoffarme und basenreichere Magerrasen, Mauerpfeffergesellschaften und lichte Bereiche montaner Schneeheide-Kiefernwälder.

Beschreibung

Potentilla verna bildet wintergrüne, locker teppichartige Bestände von 10-15 cm Höhe. Das Laub ist dunkel-grün und steif, die Triebe verholzen an der Basis.

Die gold-gelben Blüten erscheinen von Mitte April bis Anfang Juni. Nach Mahd kann es zu einer Nachblüte im Spätsommer kommen.

Im Handel ist die Art auch unter "Potentilla neumanniana" erhältlich.

Verwendungshinweise

Das Frühlings-Fingerkraut ist eine ergänzend einsetzbare Art für naturnahe, trocken-nährstoffarme Kräuterwiesen, den Vordergrund von Steppenpflanzungen, auf Felsköpfen in Alpinarien oder in Trockenmauern.

Ein Einsatz als Bodendecker im Bereich von selten befahrenen Kieswegen oder zur extensiven Dachbegrünung ist ebenfalls denkbar.

Am Besten wirkt sie jedoch in mehrschürigen, niedrigen Magerrasen, in denen die gelben Blütenteppiche bildprägend sind. Für Fels- und Mauerköpfe gibt es eine Reihe ansprechenderer Arten.

Kultur

Auf den genannten Extremstandorte ist die Art gut konkurrenzfähig und benötigt kaum gärtnerische Unterstützung.

Auf allen besseren Standorten ist sie jedoch nicht mit vertretbarem Aufwand dauerhaft zu kultivieren und wird verdrängt.

Sorten:

  • Nana: 5-10 cm hoch

Bilder





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3052-1


3051-2

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
bis 15 cm Höhe
gelb
Mai
dunkel-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Trockenrasen
sehr arme Böden
arme Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
Kleinasien
befriedigend
Mittel
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Sandtrockenrasen
Steppenrasen
Submediterrane Halbtrockenrasen
Alpine Schuttfluren/Blockhalden Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit
Kalk
Trockene Sandheiden
Nadelwälder
Kiefernwälder
Schneeheide-Kiefernwälder, kalkreich
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
Gründächer
Substratstärke 8-15 cm
Wiese
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
winter-/immergrün
Alpinum
Wiesen
Felssteppen
Steppen
Heiden
Gehölzrand/Staudenfluren