Populus tremula

Populus_tremula_%282%29 Name Espe
Botanischer Name: Populus tremula
Familie Salicaceae, Weidengewächse
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Populus tremula
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Populus tremula ist in Mittel-, Süd-Ost- und Osteuropa weit verbreitet und häufig. Sie kommt auch in Teilen Nordafrikas, von Klein- und Vorderasien bis zum Kaukasus vor.

Natürliche Vorkommen finden sich v.a. in älteren Schlagfluren, in denen das Aufkommen der Espe die Wiederbewaldung einleitet. Daneben kommt die Art auch in Ginster- und Schlehengebüschen vor.

Als Pionierbaumart bevorzugt sie vollsonnige bis licht halbschattige Lagen und verhält sich gegenüber den Bodeneigenschaften sehr tolerant. Sie gedeiht gleichermaßen auf armen wie nahrhaften, alkalischen wie sauren Substraten.

Bevorzugt werden frische Wasserverhältnisse, trockene und sehr feuchte Bedingungen werden gemieden.

Beschreibung

Populus tremula ist ein ausgesproche schnellwüchsiger, sommergrüner Laubbaum von etwa 20 m Höhe und 10 m Breite. Die Espe ist kurzlebig.

Das Laub ist unterseits silbrig-filzig behaart, der gesamte Baum ist von grau-silbrig-grüner Erscheinung. Die Blüte im März/April ist unbedeutend. 

Die Espe treibt starke, auf leichten Böden sehr weit streichende Wurzelausläufer, wodurch sich häufig größere Espen-Gebüsche aufbauen.

Verwendungshinweise

Espen sind mit ihrem silbrigem Laub und der warmen Stimmung, die sie verbreiten, eigentlich recht ansprechende Gehölze.

Für die Gartenpraxis ist die Espe dennoch ein schwieriger Partner. Sie bringt einen deutlichen Übergangscharakter in Anlagen. Espenflächen sind weder Wald-, noch Offenland, sondern "im Wandel".

Erschwerend kommt die starke Neigung zu Wurzelausläufern, die sehr expansiv in umliegende Flächen eindringen und eine stabile Unterpflanzung mit Stauden eigentlich unmöglich machen.

Arbeitet man mit Wurzelsperren, könnte man sich den dynamischen, prozesshaften Charakter der Espe zunutze machen, indem man Einzelsträucher z.B. in weitläufigeren prärie- oder steppenartigen Pflanzungen integriert. Durch Rückschnitt - ca. alle drei Jahre bodentief oder jährlich um ca. 1/3 - erhält sich die Strauchform.

Kultur

An die Standortbedingungen stellt die Art praktisch keine Ansprüche, sie gedeiht auf allen mäßig trockenen bis feuchten, sauren bis alkalischen Böden in lichten bis voll-sonnigen Lagen.

Bilder





Populus_tremula_%282%29


Populus_tremula

Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft
Baum
Mittelgroße Bäume
gelblich-grün
rot
grau-grün
silbrig
ungiftig
unbedeutend
Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
arme Böden
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Herkunft BEWERTUNGEN Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Gebüsche Wälder
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
Kleinasien
Vord. Orient
Afrika
Nordafrika
in Sonderfällen
Sehr gering
strukturbildender Solitär
unverträglich
Besenginsterheiden
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Schlehen-Gebüsche
Dünen-Gebüsche
Eichenwälder
Bodensauere Eichenmischwälder
Subkont. Kiefern-Eichenwälder
Nadelwälder
Kiefernwälder
Sand-Kiefernwälder
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Steppenpflanzung
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren