Opuntia phaeacantha

11047_opuntia_phaeacantha Name Feigenkaktus
Botanischer Name: Opuntia phaeacantha
Familie Cactaceae
Pflanzen pro qm 20.00
Wikipedia Opuntia phaeacantha
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Opuntia phaeacantha kommt in mehreren Unterarten in den südlichen USA und dem nördlichen Mexiko in Höhenlagen von 200 bis 2.100 m üNN vor.

Die Art besiedelt Wüsten und Trockensteppen auf sandigen oder skelettreich-durchlässigen Böden in (voll-)sonnigen Lagen. Die Substrate sind stickstoff- und humusarm und mehr oder weniger neutral.

Sie kommt aber auch in den Hochlagen der Rocky Mountains, hier sogar in den kühlen und regenreichen Teilen vor. Sie wächst hier auf flachgründigen oder nahezu substratfreien Felsköpfen in südexponierten Lagen.

Beschreibung

Der Feigenkaktus ist eine immergrüne Kaktee, die in Mitteleuropa flache, meist niederliegende Wuchsformen von bis zu 30 cm Höhe zeigt.

Die je nach Unterart schwefel-gelben, zitronen- oder orange-gelben, seltener auch rosa Blüten erscheinen im Juni/Juli.

Die reifen Kaktusfeigen sind zierend dunkel-violett, erscheinen in Mitteleuropa aber nur sehr spärlich. Sie sind prinzipiell essbar.

Für den Opuntia-Laien kaum zu unterscheiden sind die weiteren handelsgängigen Opuntia-Arten O. polyacantha und O. engelmannii, von denen es allerdings rosa blühende Varietäten gibt.

Verwendungshinweise

Opuntien sind bizarre, exotische Erscheinungen, die in Mitteleuropa aber meist nicht die nötige Vitalität erreichen, um wirklich überzeugende Optionen zu sein.

Sie können in intensiv betreuten Anlagen in Trocken-Steppenanlagen, exotischen Alpinarien und Trockenmauern in mediterranen Gärten sowie Pflanztrögen eingesetzt werden.

Kultur

Opuntien benötigen v.a. ausgesprochen gut drainierte, humusarme, mehr oder weniger neutrale Mineralböden in voller Sonne.

Windgeschützte, wärmebegünstigte Lagen, vorzugsweise im Regenschatten von Mauern und Gebäuden sind sehr zu empfehlen. Insbesondere vor winterlichen Niederschlägen müssen die Pflanzen geschützt werden. Wenn dies gelingt, sind sie gut frosthart.

Auf nahrhaften Substraten ist die Art spürbar wüchsiger, neigt jedoch zum mastigen Wuchs und verliert aufgrund der ungenügend ausreifenden Triebe an Frosthärte.

Bilder





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Früchte


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
Strauch
Halb-/Zwergstrauch
horstartig
15-30 cm Höhe
niederliegend/kriechend
gelb
rosa
Juli
Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
blau-grün
ungiftig
essbar
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
sehr arme Böden
arme Böden
frostfreie Lage
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
Mittelamerika
befriedigend
Sehr hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Gründächer
Substratstärke 8-15 cm
Hauptsortiment
winter-/immergrün