Narcissus triandrus

Narcissus_triandrus_'thalia'_engelstr%c3%a4nen-narzisse_2 Name Engelstränen-Narzisse
Botanischer Name: Narcissus triandrus
Familie Amaryllidaceae
Pflanzen pro qm 70.00
Wikipedia Narcissus triandrus
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Hawera, Petrel, Stint, Thalia

Beschreibung

Naturstandort

Narcissus triandrus stammt aus den Bergregionen der Iberischen Halbinsel und der Französischen Pyrenäen. Im Verbreitungsgebiet treten mehrere Unterarten auf.

Typische Wuchsorte sind Bergwiesen- und Weiden sowie Almmatten.

Sie wächst auf basenarmen, nährstoffreicheren und skelettreichen, aber zumindest im Frühling ausreichend wasserversorgten Böden. Bevorzugt werden vollsonnige bis sonnige Lagen.

 :

'Thalia' in schöner Komposition mit Carex sylvatica und Lunaria annua

Beschreibung

Die Wildform der Engelstränen-Narzisse ist ein zierlicher, etwa 25 cm hoher, vorsommergrüner Zwiebelgeophyt. Durch Tochter-Zwiebeln entstehen mit der Zeit kleine Horste.

Die weißen bis creme-gelben, stark nickenden Blüten stehen zu zwei bis sechs an einem Stiel und haben eine weit zurückgebogene Hauptkrone. Die Engelstränen-Narzisse blüht recht ausdauernd, bei den weißlichen Variatäten sind sogar die verblühten Blüten noch einige Zeit lang zierend.

Im Handel sind eine ganze Reihe meist wuchskräftigerer Auslesen bzw. Hybriden erhältlich, deren äußere Krone in der Regel weniger stark zurück gebogen ist. Einige Sorten duften während der Blüte.

Verwendungshinweise

Die Engelstränen-Narzissen gehören zu den wenigen Narzissen-Formen, die bedenkenlos auch in anspruchsvolleren Gestaltungsansätzen verwendet werden können.

Durch die zarten, ungewöhnlichen Blütenformen, die zurückhaltenden Farben und die vergleichsweise seltene Verwendung bestehen gute Einsatzmöglichkeiten in der Nähe historischer oder moderner Gebäude vor sonnigen Mauern und Gehölzen oder in wiesenartigen Anlagen.

Die Engelstränen-Narzisse kommt am Besten zur Geltung, wenn sie sich im flächenhaften Einsatz über niedrige Gräser erheben kann. Die Wildform kann auch in möglichst kalkarmen Alpinarien eingesetzt werden.

Bei Kübelkultur ist ein Durchfrieren des Ballens zu vermeiden, ungünstig sind auch Frost-Tau-Wechsel.

Kultur

Ein Einsatz in licht-halbschattigen Bereichen ist gerade noch möglich. In absonnigen Lagen nimmt der Anteil blühender Individuen schon im zweiten Jahr nach der Pflanzung deutlich ab und endet mittelfristig in sterilen Kümmerformen.

Die Wildart und wildartnahen Auslesen sind nicht allzu ausdauernd und gehen in nassen Wintern nicht selten verloren. Die neueren Auslesen und Hybriden sind robuster und ausdauernder. Sie können auch auf basenreicheren Böden verwendet werden.

In winterrauhen Regionen sollten vor winterlichen Nord-Ostwinden und tiefen Spätfrösten geschütze Lagen gewählt werden. Sehr hilfreich sind gut drainierte, im Idealfall sogar erhöhte Wuchsorte mit sehr gutem Wasserabzug. Es ist überhaupt nicht abträglich, wenn die Substrate im Sommer ausgesprochen trocken fallen.

Sorten:

  • Hawera: kleinwüchsige Hybride m. N. jonquilla, bis 20 cm hoch, 4-6 zitronen-gelbe Blüten, sehr lange Blühphase, nur mäßig ausdauernd aber preisgünstig
  • Petrel: kleinwüchsige Sorte, bis 25 cm hoch, 3-5 hell creme-weiße Blüten
  • Stint: bis 30 cm hoch, 2-3 duftende, hell zitronen-gelbe Hauptkrone und gold-gelbe Nebenkrone
  • Thalia: Hybride mit Großkroniger Narzisse, bis 40 cm hoch und trotzdem grazile Erscheinung, 2-3 sehr stark duftende, hell creme-weiße Blüten (Handelsstandard).

Bilder





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Thalia


Narcissus_triandrus_thalia
Thalia


2627-1
Thalia

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Zwiebel/Knolle
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
15-30 cm Höhe
weiß
hell-gelb
gelb
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
vorhanden
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
stark sauer
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
Südeuropa
mediterraner Schwerpunkt
gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Duftgarten
Duft ausgeprägt
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Wiese
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
vorsommergrün
Alpinum
Wiesen
Felssteppen