Mitella ovalis

Mitella_ovalis_kalifornische_rebhuhnbeere_%282%29 Name Kalifornische Rebhuhnbeere, Bischofskappe
Botanischer Name: Mitella ovalis
Familie Saxifragales, Steinbrechgewächse
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Mitella ovalis
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Mitella ovalis besiedelt die pazifischen Küstenregionen Nordamerikas von Kalifornien im Süden bis Britisch Kolumbien in Kanada. Sie steigt von den Tieflagen bis in hochmontane Höhen auf.

Sie besiedelt dauerhaft frische Laub- und Laubmischwälder auf tiefgründigen, relativ nahrhaften und mehr oder weniger neutralen Waldböden.

Gelegentlich ist sie auch auf Auwiesen der Flusstäler und an Bachuferfluren anzutreffen.

Die Wuchsorte sind halbschattig bis licht schattig.

Beschreibung

Mitella ovalis ist eine sommergrüne Staude von 20 bis 35 cm Wuchshöhe. Sie bildet durch kurze Rhizome breitwüchsige Horste, die bei enger Pflanzung bodendeckende Qualität erreichen. Das grüne Laub ist samtig behaart.

Die grünlichen Blütenstände erscheinen ab Mitte Mai bis Mitte Juni, sind aber ohne nennenswerte Zierwirkung.

Sehr ähnlich und wesentlich häufiger verwendet ist die Falsche Alraunwurzel (Tellima grandiflora). Sie erreicht in Blüte bis zu 60 cm, wächst stärker horstig, entwickelt bei dichter Pflanzung aber ebenfalls Bodendeckerqualität. Ihr großer Vorteil ist das wintergrüne, im Herbst leicht rötlich verfärbende Laub.

Verwendungshinweise

Mitella ovalis ist sicherlich eine durchweg unspektakuläre Erscheinung. Im Grunde gibt es keinen ernsthaften Grund, sie der Falschen Alraunwurzel vorzuziehen, höchstens in winterlichen Ungunstlagen.

Sinnvolle Verwendungen finden sich vorrangig in großflächigeren Unterpflanzungen von Gehölzbeständen. Hier entstehen mit der Zeit pflegeleichte, ruhige Flächen im Stile klassischer Pflanzkonzepte.

In Kombination mit einigen Waldgräsern und Farnen lässt sich die Statik von Mitella-Flächen beleben. Überzeugend naturhafte Anmutungen entstehen aber kaum.

Kultur

Auf humosen Lehmböden ist die Art nach der Etablierung recht pflegeleicht, insbesondere bei höheren Pflanzdichten.

Unter dem Wurzeldruck von Gehölzen und dem dichten Bodenschluss der Rebhuhnbeere kommen nur noch sporadisch Wildkräuter auf.

Bilder





Mitella_ovalis_kalifornische_rebhuhnbeere_%282%29


Mitella_ovalis_kalifornische_rebhuhnbeere

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
horstartig
15-30 cm Höhe
gelblich-grün
Juni
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
frisch
feucht
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
Liebhaberpflanze
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Repräsentative Gärten
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Bodenfestiger (Halden/Böschungen)
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren