Lysimachia vulgaris

Lysimachia_vulgaris_gew%c3%b6hnlicher_gilbweiderich Name Gewöhnlicher Gilbweiderich
Botanischer Name: Lysimachia vulgaris
Familie Primulacea, Primelgewächse
Pflanzen pro qm 6.00
Wikipedia Lysimachia vulgaris
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Lysimachia vulgaris ist in ganz Europa, in Teilen Nordafrikas und im gemäßigten Asien weit verbreitet.  Der Gewöhnliche Gilbweiderich kommt von den Tiefebenen bis in alpine Höhen in feuchten, oft auch wechselnassen Standorten vor.

Der Gewöhnliche Gilbweidereich gehört zu den wenigen Blütenstauden, die dem Konkurrenzdruck der dominanten Seggen in Großseggenrieden widerstehen.

Er ist außerdem stetig in Mädesüßfluren, Pfeifengraswiesen und lichten Bereichen von Erlenbruchwäldern anzutreffen.

Bezüglich der Bodenreaktion und der Stickstoffversorgung zeigt sich die Art sehr flexibel. Bevorzugt werden sonnige bis absonnige Standorte.

Beschreibung

Lysimachia vulgaris ist eine aufrechte, sommergrüne Staude von 80 bis 100 (120) cm Höhe. Sie ist ausläufertreibend und entwickelt sich sehr merklich in die Fläche. Die gelben Blüten erscheinen von Juni bis August.

Die Blütenstände sind über den Winter strukturstabil und auf subtile Weise zierend.

Verwendungshinweise

Der Gewöhnliche Gilbweiderich ist eine ergänzend in großflächigen, naturnahen feuchten Hochstaudenfluren, Gewässerufern und Sumpfwäldern einsetzbare Art.

In kleineren Anlagen ist sie eher störend und bedrängt attraktivere Arten.

Kultur

Die Art benötigt keinerlei gärtnerische Unterstützung und kann daher gut in pflegeextensiven Bereichen eingesetzt werden.

Lysimachia vulgaris gedeiht auch in schattigen Lagen, ist hier aber oft unzureichend standfest und macht dann einen ungepflegten Eindruck.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
flächendeckend
60-100 cm Höhe
gelb
Juli
grün
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
unbedeutend
frisch
wechselfeucht
nass
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
absonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
arme Böden
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
Afrika
Nordafrika
Liebhaberpflanze
Sehr gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
Gewässer/Gewässerrand Moore und Sümpfe Wiesen Staudenfluren Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche
Stillgewässer
Kalkreich
Mesotroph
Nährstoffreich
Fliessgewässer
Quellfluren
Bäche
Flüsse
Niedermoore
Großseggenriede
Nasswiesen
Feuchtwiesen
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Feucht- und Moorheiden
Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Feuchtwälder
Erlenbruchwälder
Wassergarten
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Wasserrand/Sumpf
Gehölzrand/Staudenfluren