Lotus corniculatus

Lotus_corniculatus_%282%29 Name Gewöhnlicher Hornklee
Botanischer Name: Lotus corniculatus
Familie Fabaceae
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Lotus corniculatus
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Pleniflorus

Beschreibung

Naturstandort

Lotus corniculatus ist in Europa bis in das westliche Asien weit verbreitet und häufig von den Tiefebenen bis in die alpine Stufe. Der Gewöhnlicher Hornklee fehlt in Süd- und Nordeuropa. In Deutschland ist die Art nördlich der Elbe etwas weniger häufig anzutreffen.

Lotus corniculatus kommt in stickstoffarmen, mäßig trockenen bis frischen und meist basenreicheren Feucht- und Frischwiesen sowie Trocken- und Halbtrockenrasen vor.

Die Standortamplitude ist recht weit, entscheidender Faktor ist die Stickstoffarmut und eine ausreichende Belichtung in vollsonnigen bis maximal licht halbschattigen Lagen.

Beschreibung

Der Gewöhnliche Hornklee ist eine sommergrüne Staude mit horstig-niederliegendem Wuchs und bis zu 30 cm hoch aufstrebenden Triebspitzen. Unter Vertritt oder Fraßdruck durch Weidetiere bleibt die Art dem Boden angedrückt und erreicht kaum 5 cm Höhe.

Die leuchtend gelben Schmetterlingsblüten erscheinen ausdauernd von Juni bis August.

Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.

Verwendungshinweise

Lotus corniculatus ist eine gute Art für blütenreiche, nährstoffarme Kräuterwiesen in vollsonnigen bis licht halbschattigen Lagen.

Kultur

Die Art ist gut schnittverträglich und bleibt auch in mehrschürigen Wiesen präsent.

Über den -zwingend erforderlichen- Wiesenschnitt hinaus benötigt die Art auf Magerstandorten keine weitere gärtnerische Unterstützung.

Sorten:

  • Pleniflorus: gefüllte Blüten

Bilder





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Naturstandort


Lotus_corniculatus
Naturstandort


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Naturstandort


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
bis 15 cm Höhe
15-30 cm Höhe
gelb
Juni
Juli
August
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
poröser Schotter
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wiesen
arme Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Feuchtwiesen
Frischwiesen
Trockenrasen Staudenfluren Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Einsatzbereich Handelsgängigkeit
Steppenrasen
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Trockene Sandheiden
Bergheiden
Besenginsterheiden
Wacholdergebüsche
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
Wiese
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Alpinum
Wiesen
Felssteppen
Steppen
Heiden