Leucanthemum maximum

2206-1 Name Berg-Wucherblume
Botanischer Name: Leucanthemum maximum
Familie Asteraceae
Pflanzen pro qm 6.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Alaska, Beethoven, Christine Hagemann, Dwarf Snow Lady, Eisstern, Fransenrock, Gruppenstolz, Snehurka, Wirral Supreme

Beschreibung

Naturstandort

Die Berg-Wucherblume ist von Mitteleuropa bis in die Pyrenäen in Mittelgebirgslagen verbreitet, die Schwäbusch-Fränkische Alb stellt die Nordgrenze des Verbreitungsgebietes dar. Die deutschen Vorkommen werden aber mittlerweile einer eigenen Art "Leucanthemum adustum" zugeordnet.

Leucanthemum maximum wächst in basenreichen, relativ stickstoffarmen und mäßig frischen Gebirgs-Staudenfluren in meist vollsonnigen Lagen. Die Böden sind skelettreich und durchlässig, trocknen durch die relativ hohen Niederschläge in Gebirgslagen aber selten gänzlich ab.

Beschreibung

Leucanthemum maximum ist eine horstig wachsende, sommergrüne Staude von 60 (80) cm Höhe. Die  typischen weißen Margeriten-Blüten erscheinen im Juni/Juli. Die leicht fleischigen Blätter sind dunkel grün. Die Horste wachsen durch kurze Ausläufer mit der Zeit in die Breite und neigen im Zentrum etwas zum Verkahlen.

Im Handel sind praktisch nur Sorten der Leucanthemum-Maximum-Hybriden erhältlich, wobei meist Leucanthemum lacustre eingekreuzt ist. Diese Arthybride wird auch als Leucanthemum x superbum bezeichnet.

Verwendungshinweise

Berg-Wucherblumen gehören zu den traditionellen und auch heute noch sehr beliebten Stauden, deren Wirkung nicht besonders aufregend, aber solide ist.

Sie kann ergänzend in Rabatten und Bauerngärten eingesetzt werden. Für zeitgenössische und reduziert-funktionale Ansätze ist die Art etwas altbacken.

Kultur

In ozeanisch geprägten Regionen kommt die Berg-Wucherblume und ihre Hybriden auf nicht zu leichten, aber durchlässigen Böden gut ohne Bewässerung aus. Sie kann sich auf nicht zu stickstoffreichen Böden auch gut gegen Wildkrautaufkommen behaupten.

In Trockengebieten leidet sie sommerlichen Trockenstress, auch behagen ihr sommerwarme Standorte nicht recht. Auf stickstoffreichen Böden sind viele Sorten nicht befriedigend standfest.

Nach der Blüte empfiehlt sich ein Rückschnitt, teilweise führt dies auch zu einem zweiten Blütenflor.

Sorten:

  • Alaska: einfache Blüte, bis 80 cm hoch
  • Beethoven: einfache Blüte, bis 80 cm hoch
  • Christine Hagemann: leicht gefüllte Blüten, bis 80 cm hoch, grau-grünes Laub
  • Dwarf Snow Lady: einfache Blüte, nur 30 cm hoch
  • Eisstern: dicht gefüllte, fransige Blüten fast ohne gelbe Mitte, bis 80 cm hoch
  • Fransenrock: halb gefüllte, zottelige Blüte, bis 70 cm hoch
  • Gruppenstolz: einfache Blüte, bis 60 cm hoch
  • Snehurka: dicht gefüllte, fransige und halbkugelige Blüten mit gelber Mitte, bis 60 -70 cm hoch
  • Wirral Supreme: dicht gefüllte Blüten, bis 80 cm hoch, grau-grünes Laub

Bilder





2206-1
Alaska


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Alaska


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Eisstern


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Eisstern

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
60-100 cm Höhe
weiß
Juni
Juli
August
September
dunkel-grün
grau-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
humos
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Alpine Schuttfluren/Blockhalden
arme Böden
mittlere Böden
Normal- bis winterrauhe Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Mittelgebirge (montan)
Mitteleuropa
Südeuropa
befriedigend
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Kalk
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Rabatte
Wiese
Hauptsortiment
sommergrün
Wiesen