Knautia arvensis

2131-1 Name Acker-Witwenblume
Botanischer Name: Knautia arvensis
Familie Caprifoliaceae
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Knautia arvensis
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Knautia arvensis ist in ganz Europa und dem westlichen Asien von den Tiefebenen bis in montane Höhen verbreitet.

Die Art wächst häufig in mäßig trockenen bis frischen, stickstoffärmeren bis mäßig nahrhaften Wiesen- und Saumgesellschaften. Die Standorte sind vollsonnig bis licht halbschattig und häufig wärmebegünstigt.

Die Acker-Witwenblume ist eine Charakterart der basenreichen Glatthaferwiesen und der Trespen-Halbtrockenrasen, kommt aber auch regelmäßig in bodensauren Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasen vor.

Bild könnte enthalten: Pflanze, Blume, Baum, im Freien und Natur

Beschreibung

Knautia arvensis wächst aus einer Grundrosette aus grau-grünen Blüttern horstig und ohne Ausläufer. Sie erreicht Wuchshöhen von 50 cm, auf reicheren Standorten auch bis zu 80 cm.

Die blau-violetten Blütenköpfe erscheinen ab Anfang Juni. Nach einem Rückschnitt im Juli verlängert sich der Blütenflor bis Mitte August. Die Blütenköpfe stehen an langen, kaum beblätterten Stielen.

Verwendungshinweise

Die Acker-Witwenblume ist eine wichtige, gute Art für naturnahe Wiesen- und Saumgesellschaften. Durch ihre langen Blütenstiele schafft sie es meistens, ihre Blütenköpfe knapp über den übrigen Wiesenblüten schweben zu lassen.

Sie sollte möglichst in individuenreichen Beständen und großflächig verwendet werden.

Kultur

Knautia arvensis ist gut schnittverträglich und anspruchslos.

Auf zu stickstoffreichen und frischen Böden wird sie von wuchskräftigeren Stauden bedrängt.

In sommertrockenen, armen bis mäßig stickstoffreichen, vollsonnigen bis licht halbschattigen Kräuterwiesen benötigt sie dagegen keine weitere gärtnerische Unterstützung.

Sorten:

  • Wallgrange White: mit creme-weißen Blüten, sonst wie der Typ (in Deutschland kaum erhältlich)

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
60-100 cm Höhe
weiß
violett
Juni
Juli
grün
grau-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wiesen
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Sibirien
Zentral-Asien
Kleinasien
Vord. Orient
gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Frischwiesen
Trockenrasen Staudenfluren Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Einsatzbereich Handelsgängigkeit
Steppenrasen
Bodensaure Borstgrasrasen
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Wacholdergebüsche
Repräsentative Gärten
Steppenpflanzung
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Wiese
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren