Inula helenium

Inula_helenium_echter_alant Name Echter Alant
Botanischer Name: Inula helenium
Familie Asteraceae
Pflanzen pro qm 2.00
Wikipedia Inula helenium
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Inula helenium stammt ursprünglich vermutlich aus Klein- und Vorderasien. Durch die Jahrhunderte währende Kultivierung als Heilpflanze ist der Echte Alant in weiten Teilen der Alten Welt und auch in Nordamerika eingebürgert.

Auch in Deutschland kommt er in dern Mittel- und Südwestdeutschen Warmgebieten sowie vereinzelt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als eingebürgerter Neophyt vor.

Er wächst v.a. in wärmebegünstigten, frischen, mäßig stickstoffreichen Ruderalfluren. Diese werden oft  von angrenzenden Gehölzrändern etwas verschattet.

Ökologische Zeigerwerte nach ELLENBERG (1992)
Licht (7)  Temperatur (7)  Kontinentalität (6)  Feuchte (5)  Reaktion (7)  Stickstoff (5)

Imposantes Exemplar in einem weitläufigen Kräutergarten:



Beschreibung

Die sommergrüne Inula helenium ist eine mächtige, bis 180 (200) cm hohe, horstige Staude mit auffällig großen, über 50 cm langen Blättern.

Die gelben Blüten erscheinen von Juli bis August. Die Fruchtstände mit dem silbrigen Pappus sind den Winter über strukturstabil und zierend.

Die nach Veilchen duftenden Wurzeln waren in der Antike ein wichtiges Gewürz.

Verwendungshinweise

Der Echte Alant ist eine beeindruckende, erstaunlich selten verwendete Art, die v.a. durch den von der aufstrebenden Anordnung der großen Blätter geprägten Habitus bestimmt wird. Die unaufdringlichen Blüten sind nur eine schöne Nebenerscheinung. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass sie gleich im ersten Vegetationsjahr erscheinen.

Inula helenium ist eine sehr gute Art für Bauern- und Klostergärten und den Hintergrund von Rabatten. Für Rabatten vielleicht sogar noch etwas besser geeinget ist der ganz ähnliche, in der Blüte auffälligere Riesen-Alant (Inula magnifica).

Kultur

Die Art ist anspruchslos und wird durch Wildkräuter nicht bedrängt. Kurze Trockenphasen übersteht sie unbeeindruckt, auf dauerhaft trockeneren Standorten kümmert sie etwas.

Der Echte Alant versamt sich recht willig selbst, wird aber nicht lästig.
   

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
150-250 cm Höhe
gelb
Juli
August
grün
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
unbedeutend
frisch
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
sehr gut
Gering
strukturbildender Solitär
strukturbildender Gruppen-Solitär
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Bauerngarten
Repräsentative Gärten
Klostergarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Hauptsortiment
sommergrün
zierende Winterstruktur
Gehölzrand/Staudenfluren