Geum rivale

1759-4 Name Bach-Nelkenwurz
Botanischer Name: Geum rivale
Familie Rosaceae
Pflanzen pro qm 8.00
Wikipedia Geum rivale
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Album, Lionel Cox

Beschreibung

Naturstandort

Geum rivale ist auf der Nordhalbkugel weltweit von den Tiefebenen bis in die alpinen Stufen auf feuchten bis nassen, oft wechselfeuchten, mäßig stickstoffreichen Böden verbreitet.

Gegenüber der Bodenreaktion ist die Bach-Nelkenwurz tolerant und besiedelt sowohl alkalische als auch saure Substrate. Bevorzugt werden sonnige bis licht absonnige Lagen.

Die Bach-Nelkenwurz kommt häufig in extensiv bewirtschafteten Feucht- und Nasswiesen, feuchten Pfeifengraswiesen auf Niedermoorstandorten, Hartholzlaubwäldern und sickerfeuchten Staudenfluren der Hochgebirge vor.

Beschreibung

Geum rivale bildet sommergrüne Horste, die in Blüte bis zu 60 cm Höhe erreichen können. Durch kriechende Rhizome begründet die Bach-Nelkenwurz neue Horste und wächst so locker-rasig in die Fläche, lässt sich durch andere Stauden aber im Ausbreitungsdrang leicht stoppen.

Die kupferrot-lachsfarbenen Blüten erscheinen von April bis Ende Juni und sind von zurückhaltender Anmut, die sich erst auf den zweiten Blick erschließt.

Mit Geum urbanum bildet die Art eine natürlich vorkommende Hybride, die in den Merkmalen zwischen den Elernarten steht.

Verwendungshinweise

Die Bach-Nelkenwurz ist eine gute Art für naturnahe Feuchtwiesen, Feuchtgebüsche oder lichte Bereiche von Feuchtwäldern, Gewässerrändern und feuchte bis nasse Stellen im Alpinum.

Sie kann als historische Heil- und Gewürzpflanze auch in Bauern- und Klostergärten eingesetzt werden.

Kultur

In Kultur kommt die Art auch mit nur frischen Standorten gut zurecht.

An zusagenden Standorten neigt die Art zur Versamung, wird aber nicht lästig.

Sorten:

  • Album: rein créme-weiße Kronblätter und hellgrüne Kelchblätter
  • Lionel Cox: cremgelbe, deutlich vergrößerte Kronblätter, bis 30 cm hoch, artifizieller Duktus

Bilder





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Samenstände


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Album

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
weiß
hell-gelb
gelb
rot
apricot
Mai
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
Heil-/Gewürzpflanze
unbedeutend
frisch
wechselfeucht
nass
nicht austrocknend
feucht
sonnig
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
organische Böden
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Gewässer/Gewässerrand
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
Sibirien
Zentral-Asien
Amerika
Nordamerika
gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Stillgewässer
Kalkreich
Mesotroph
Fliessgewässer
Quellfluren
Bäche
Moore und Sümpfe Wiesen Staudenfluren Gebüsche Wälder
Niedermoore
Nasswiesen
Feuchtwiesen
Hochstaudenfluren feuchter bis nasser Standorte
Feuchtgebüsche
Feuchtwälder
Auwälder
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Bauerngarten
Wassergarten
Klostergarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Wiese
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Wasserrand/Sumpf
Alpinum
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren