Daphne alpina

Daphne_alpina_--_alpen_seidelbast Name Alpen-Seidelbast
Botanischer Name: Daphne alpina
Familie Thymelaeaceae
Pflanzen pro qm 5.00
Wikipedia Daphne alpina

Beschreibung

Naturstandort

Daphne alpina kommt von den Südalpen bis in die Gebirge Nordafrikas in montanen Vegetationsstufen vor.

Sie wächst in Kalkfels-Hängen und Kalk-Schotterfluren bzw. -Blockhalden in vollsonnigen bis sonnigen Lagen. Die skelettreichen Substrate sind sehr durchlässig und ausgesprochen stickstoffarm. Im Früling sind die Standorte frisch, trocknen über den Sommer aber immer mal wieder ab.

Beschreibung

Daphne alpina ist ein 50 cm hoher und mindestens ebenso breiter Zwergstrauch mit leicht grau-grünem, sommergrünem Laub. Die Wuchsform ist halbkugelig. Der Alpen-Seidelbast ist ausgesprochen trägwüchsig. Die weißen, stieltellerförmigen Blüten erscheinen im Mai/Juni reichlich und verströmen einen starken, süßlichen Duft.

Die Pflanze ist in allen Teilen stark giftig.

Verwendungshinweise

Die Art ist eine aparte Option für das Alpinum und magere Felssteppenpflanzungen sowie mediterrane Ansätze. Insbesondere ältere Exemplare überzeugen mit ihrem knorrigen Wuchs auch außerhalb der Vegetationsperiode als charakterstarkes Zwerg-Gehölz.

Die Art befindet sich kaum im Handel.

Kultur

Kurze Trockenphasen werden v.a. auf porösem Kalkskelett-Böden mit guter innerer Wasserpspeicherfähigkeit schadlos überstanden. Staunässe sollte dagegen vermieden werden.

Bilder





Daphne_alpina_--_alpen_seidelbast


Daphne_alpina___


11667_daphne_alpina


1216-2


1218-1


1217-1

Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Strauch
Halb-/Zwergstrauch
rundlich
breit ausladend
weiß
Mai
Juni
grau-grün
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
stark giftig
ausgeprägt
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
vollsonnig
sonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mitteleuropa
Südeuropa
Hügelland (collin)
Afrika
Nordafrika
gut
Mittel
strukturbildender Solitär
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Duftgarten
Duft ausgeprägt
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Felssteppen