Cotoneaster integerrimus

Cotoneaster_integerrimus_gemeine_zwergmispel_%282%29 Name Gemeine Zwergmispel
Botanischer Name: Cotoneaster integerrimus
Familie Rosaceae, Rosengewächse
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Cotoneaster integerrimus
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Cotoneaster integerrimus ist in den mittel-, süd- und nordeuropäischen Mittelgebirgen, dem Alpenvorland und den Alpen verbreitet. Nach Osten reicht das Verbreitungsgebiet bis nach China und Indien. Die Gemeine Zwergmispel siedelt von den Tallagen bis in die montanen Stufen.

Die lichtbedürftige Cotoneaster integerrimus ist eine Charakterart der Felsenbirnen-Gebüsche an trocken-warmen, südexponierten Felshängen.

Weitere Schwerpunktvorkommen liegen in montanen Schneeheide-Kiefernwäldern, Flaumeichenwäldern und wärmeliebenden Berberitzengebüschen.

Die Standorte zeichnen sich durch v.a. sommerlichen Trockenstress und Stickstoffmangel aus. Die skelettreich-durchlässigen Böden sind in der Regel basenreich.

Beschreibung

Die Gemeine Zwergmispel ist ein ca. 150 cm hoher und bis 80 cm breiter Klein- bis Normalstrauch mit unterseits weiß-filzigen Blättern, unauffälliger weißer Blüte im Mai und leuchtend roten Früchten.

Die Herbstfärbung entwickelt sich von Orange über Scharlachrot zu Brauntönen. Nicht zwingend tritt allerdings eine vollständige Entlaubung ein, so dass die Art auch halb-wintergrün sein kann.

Verwendungshinweise

Die Gemeine Zwergmispel ist ausgesprochen anspruchslos und wird daher wie viele andere Cotoneaster-Arten gerne in lieblosen Grünanalgen und Abstandsgrün eingesetzt.

Etwas interessanter wirkt sie in naturnahen Felssteppenpflanzungen, in Alpinarien und in trockenwarmen, felsigen Waldgärten. Auf solchen Extremstandorten entfaltet die Art den natürlichen, locker belaubten Trockenstress-Habitus und wird nicht sofort mit dem gewöhnlichen Cotoneaster-Komplex in Verbindung gebracht. Dennoch: auch hier fallen einem eine Reihe vordringlicher zu verwendende Sträucher ein.

Auf frischen und reicheren Böden ist die Art wüchsiger und dichter belaubt, hier gibt es aber viel mehr Auswahl an attraktiverenr Strauch-Alternativen.

Kultur

Die Gemeine Zwergmispel ist sehr hart im Nehmen. Weder Trocken- noch Hitzestress oder stadtklimatische Belastungssituationen können die Art beeindrucken.

Bilder





Cotoneaster_integerrimus_gemeine_zwergmispel_%282%29


Cotoneaster_integerrimus_gemeine_zwergmispel

Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung Zierwert Frucht
Strauch
Klein-Strauch
weiß
Mai
dunkel-grün
grau-grün
bräunlich
zierend/strukturstark
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Alpine Schuttfluren/Blockhalden
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Zentral-Asien
Kleinasien
Liebhaberpflanze
Sehr gering
verträglich
Kalk
Gebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Wärmeliebende Trocken-Gebüsche
Eichenwälder
Steppen-Eichenwälder
Felshang Traubeneichenwälder
Nadelwälder
Kiefernwälder
Schneeheide-Kiefernwälder, kalkreich
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Insektenweide
Hecken
Freie Blütenhecke
Hauptsortiment
sommergrün
Lebensbereich
Felssteppen
Gehölzrand/Staudenfluren