Clerodendrum trichotomum

Clerodendrum_trichotomum__var_fergesii_ Name Japanischer Losbaum
Botanischer Name: Clerodendrum trichotomum
Familie Lamiaceae
Pflanzen pro qm 0.50

Beschreibung

Naturstandort

Clerodendrum trichotomum stammt aus warm-gemäßigten bis subtropischen Berg-Regionen Ost-Asiens und Süd-Ost-Asiens. In China fehlt er nur im Nord-Osten, nach Süden reicht das Verbreitungsgebiet bis in die indische Himalaya-Region, im Osten bis nach Japan.

Der Losbaum besiedelt offene Gebüsche an vorwiegend südexponierten Hängen auf meist basenreichen, mäßig nahrhaften, skelettreich-durchlässigen Lehmböden. Aufgrund der relativ hohen Niederschlagsraten in den Bergregionen sind die Standorte dennoch frisch, höchstens mäßig trocken.

Beschreibung

Clerodendrum trichotomum bleibt in Mitteleuropa ein bis 3 m hoher, trägwüchsiger und sommergrüner Normal-Strauch oder Klein-Baum. Als Strauch ist der Japanische Losbaum Ausläufertreibend und wird dadurch mit zunehmendem Alter immer breiter. Der Expansionsdrang ist aber nur mäßig und gut beherrschbar. Baumförmige Exemplare können auch bis zu 5 m hoch werden, am Naturstandort kommen bis zu 10 m hohe Bäume vor.

Clerodendrum trichotomum hat in der Blütezeit und v.a. während des Fruchtschmuckes ein exotisches Erscheinungsbild. Die weißen Blüten und preußisch-blauen, metallisch-glänzenden Früchte stehen in doldenartigen Ständen oberhalb der Blattebene. Die Früchte stehen auf purpurroten Stielen und sind eine sehr auffällige Erscheinung.

Verwendungshinweise

Clerodendrum trichotomum ist eine sehr guter Solitärstrauch und Halb- bzw. Hochstamm für exotisch oder asiatisch geprägte Konzepte, für Innenhöfe und in geschützten Lagen von repräsentativen Stadtplätzen.

Kultur

Der Japanische Losbaum ist wärmebedürftig und kann v.a. in der Jugend in mitteleuropäischen Wintern komplett zurückfrieren, treibt aber meist willig aus den Wurzeln wieder aus. Generell ist ein Einsatz in wintermilden Regionen zu bevorzugen oder kleinklimatisch günstige Lagen zu wählen. Auch die Pflanzung im Frühling mindert die Frostschadenswahrscheinlichkeit im ersten Standjahr.

Staunässe ist ungünstig, kürzere Trockenphasen werden dagegen gut überstanden, so dass nach der Etablierung in Mitteleuropa auch im Sommerhalbjahr keine Bewässerung erforderlich ist.

Bilder





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var. fargesii


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var. fargesii


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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Zierwert Frucht
Strauch
Normalstrauch
Baum
Kleinbäume
breit ausladend
weiß
rosé-weiß
Juli
August
zierend/strukturstark
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
ausgeprägt
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
feucht
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
sehr gut
Gering
strukturbildender Solitär
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
Duftgarten
Duft ausgeprägt
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hecken
Freie Blütenhecke
Hauptsortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren