Canna indica

Canna_indica_-- Name Indisches Blumenrohr, Essbare Canna
Botanischer Name: Canna indica
Familie Cannaceae
Pflanzen pro qm 4.00
Wikipedia Canna indica
Sorten

Bronze, Richard Wallace

Beschreibung

Naturstandort

Canna indica stammt ursprünglich aus dem tropischen und subtropischen Süd- und Mittelamerika. Sie ist im Zuge der jarhundertelangen Zierpflanzennutzung aber in fast allen tropischen und subtropischen Regionen der Erde eingebürgert.

Sie besiedelt vorrangig sonnige, dauerhaft frische Uferzonen von Flüssen und Bächen oder auch sickerfeuchte Hänge auf nahrhaft-humosen, sandig-lehmigen Böden.

Beschreibung

Das Indisches Blumenrohr ist in Mitteleuropa eine sommergrüne, nicht frostharte Staude. Sie zeichnet sich durch einen straff aufrechten, unverzweigten Wuchs und sehr große Blätter aus. Sie erreicht im Laufe des Sommers 100 bis 150 cm, unter idealen Bedingungen auch bis zu 200 cm Höhe. Über kurze Ausläufer entwickeln sich im Laufe der Zeit flächige Bestände.

Die roten Blüten erscheinen ausdauernd vom Hochsommer bis zum ersten leichten Nachtfrost. Bei Vorkultur im Gewächshaus oder Wohnraum können sie schon Mitte Juni Blüten ansetzen.

Es gibt unzählige Hybride in einer Vielzahl von Farbtönen und Farb-Kombinationen von Weiß über Gelb, Orange zu Rot. Die meisten Hybride haben die elegante, schlanke Blütenform der Stammart verloren und weisen amorphe Blütenbüschel auf.

Die Knollen sind essbar, überzeugen aber aufgrund der faserigen Struktur weniger als z.B. Topinambur.

Verwendungshinweise

Das Indische Blumenrohr wird recht häufig als einjährige Sommerblume in Pflanzgefäßen, Zierrabatten und Vorgärten verwendet.

Canna indica bringt exotische Formen in Terrasen- und Balkongärten, hat seinen Überraschungseffekt aber durch die häufige Verwendung schon länger eingebüßt. 

Kultur

Generell ist das Indische Blumenrohr eine ausdauernde Pflanze, deren Wurzelknollen nach den ersten Nachtfrösten im Herbst recht problemlos bei 5 bis max. 10 Grad und dunkel überwintert werden können. Die Knollen dürfen nicht austrocknen und werden am Besten in lockerem Pflanzsubstrat gehältert. An Standorten mit bewegter Luft wird Schimmelbildung gut vorgebeugt.

Die Vorkultur kann bereits ab Mitte/Ende Januar wieder aufgenommen werden.

Bilder





Canna_indica_--


745-1
[Bronze]


744-2
[Bronze]


747-1
[Richard Wallace]


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
flächendeckend
100-150 cm Höhe
weiß
hell-gelb
gelb
orange
rot
rosa
rosé-weiß
apricot
Juli
August
September
grün
rötlich
bräunlich
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
essbar
unbedeutend
frisch
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
keine Bodenverdichtung
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
reiche Böden
sehr reiche Böden
frostfreie Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
subtropische Klimate
tropische Klimate
Warmlagen
Amerika
Südamerika
Mittelamerika
Liebhaberpflanze
Sehr hoch
strukturbildender Gruppen-Solitär
verträglich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
für Pflanzgefäße geeignet
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Nebensortiment
sommergrün
Wasserrand/Sumpf
Gehölzrand/Staudenfluren