Camassia quamash

713-1 Name Essbare Prärielilie
Botanischer Name: Camassia quamash
Familie Asparagaceae
Pflanzen pro qm 50.00
Wikipedia Camassia quamash
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Blue Melody, Orion

Beschreibung

Naturstandort

Camassia quamash (Synonym: Camassia esculenta) stammt aus dem westlichen Nordamerika und tritt von den Tiefebenen bis in die submontane Stufe auf.

Die Essbare Prärielilie kommt dort in diversen Unterarten vorrangig in extensiv genutzten Feucht-Wiesen und seltener an Gewässerufern.

Die Standorte sind mäßig nahrhaft und mehr oder weniger neutral.

Beschreibung

Camassia quamash ist ein vorsommergrüner Zwiebelgeophyt. Sie bleibt mit 40 (60) cm hohen Blütenständen deutlich zierlicher als die Gewöhnliche Prärililie oder gar die Leichtlin-Prärielilie.

Die Blüten sind kräftiger blau oder violett-blau mit deutlich kontrastierenden gelben Staubgefäßen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Mai bis Mitte Juni.

Verwendungshinweise

Camassia quamash kann wie die ganz ähnliche Leichtlin-Prärielilie am Besten in Verbindung mit niedrigen und halbhohen Gräsern in dauerhaft frischen bis feuchten Wiesen oder an lichten Stellen vor Gehölzen verwendet werden, um das nach dem Ende der Blüte unansehnlich werdende Laub zu kaschieren.

Auch die Essbare Prärielilie kommt in großflächiger Pflanzung mit wiesenartigem Charakter am besten zur Geltung. Sie blüht zwei bis drei Wochen nach Gewöhnlicher Prärielilie und Leichtlin-Prärielilie.

Kultur

Bis zum Ende der Blüte ist ein dauerfrischer Boden erforderlich, im Hochsommer sind Trockenphasen unschädlich.

Bei zu nährstoffreichen Standorten besteht die Gefahr, dass die Art von Großstauden verdrängt wird, generell sollte nur mit verträglichen, zierlicheren Gräsern und Stauden kombiniert werden. Wiesen sollten erst nach der Samenreife (Mitte Juli) erstmalig gemäht werden.

An geeigneten Standorten verwildern Prärielilien durch Tochterzwiebeln und Selbstaussat sehr willig. Bei der Wahl der Pflanzdichte sollte dieser Umstand aus Kostengründen berücksichtigt werden, da die Zwiebeln der Präriekerzen vergleichsweise kostenintensiv sind.

Sorten:

  • Blue Melody: tief-blaue Blüten, gelblich-weiß gerandete Blätter, etwa doppelt so teuer wie die botanische Art
  • Orion: tief violett-blaue Blüten

Bilder





713-1


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Zwiebel/Knolle
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
violett
blau
Juni
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
essbar
unbedeutend
frisch
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
gut
Mittel
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Rabatte
Wiese
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
vorsommergrün
Wiesen