Briza media

Briza_media Name Gewöhnliches Zittergras
Botanischer Name: Briza media
Familie Poaceae
Pflanzen pro qm 15.00
Wikipedia Briza media
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Zitterzebra

Beschreibung

Naturstandort

Briza media kommt in ganz Europa und dem gemäßigten Asien in nährstoffarmen Pfeifengraswiesen auf Niedermoorböden, mageren, extensiven Wirtschaftswiesen und bodensauren Borstgrasrasen sowie Trocken- und Halbtrockenrasen vor.

Gegenüber Bodenfeuchte und Bodenreaktion ist das Gewöhnliche Zittergras ausgesprochen indifferent, entscheidend sind Nährstoffarmut und ausreichende Besonnung.

Beschreibung

Das Gewöhnliche Zittergras ist ein sommergrünes, horstiges Gras von 30 bis 50 cm Höhe. Das Laub ist grau-grün. Die charakteristischen, herzförmigen Ährchen, die nickend in einer lockeren Rispe stehen.

Die Blütezeit liegt im Mai/Juni. Die Samenstände sind bis Ende August zierend.

Verwendungshinweise

Briza media ist ein sehr schöner, zarter Bestandsbildner für naturnahe, sonnige Waldrandsituationen, den Vordergrund von steppenartigen Pflanzungen, Heidegärten und Alpinarien sowie kräuterreiche Wiesen.

Kultur

Dauerhaft etablierbar und konkurrenzfähig ist die Art aber ausschließlich auf ausgesprochen stickstoffarmen Böden und vollsonniger bis sonniger Lage.

Sorten:

  • Zitterzebra: weiß längsgestreiftes Laub, sonst wie die Art

Bilder





Briza_media


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Gras
horstartig
30-60 cm Höhe
gelblich-grün
rosa
Mai
Juni
grün
grau-grün
weiß
panaschiert
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
organische Böden
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
sehr arme Böden
arme Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Mittelgebirge (montan)
alpin
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
Kleinasien
gut
Mittel
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Moore und Sümpfe Wiesen Trockenrasen Alpine Schuttfluren/Blockhalden Staudenfluren
Niedermoore
Feuchtwiesen
Frischwiesen
Sandtrockenrasen
Steppenrasen
Bodensaure Borstgrasrasen
Submediterrane Halbtrockenrasen
Silikat
Kalk
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Feucht- und Moorheiden
Trockene Sandheiden
Bergheiden
Besenginsterheiden
Wacholdergebüsche
Laubwälder
Buchenwälder
Trockenhang-Kalk-Buchenwälder
Eichenwälder
Bodensauere Eichenmischwälder
Felshang Traubeneichenwälder
Subkont. Kiefern-Eichenwälder
Nadelwälder
Kiefernwälder
Sand-Kiefernwälder
Kiefer-Steppenwälder
Schneeheide-Kiefernwälder, kalkreich
Bauerngarten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Heidegarten
Steppenpflanzung
Gründächer
Substratstärke über 15 cm
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Wiese
Hauptsortiment
sommergrün
Lebensbereich
Alpinum
Wiesen
Felssteppen
Steppen
Heiden
Gehölzrand/Staudenfluren