Asclepias syriaca

Asclepias_syriaca_gew%c3%b6hnliche_seidenpflanze Name Gewöhnliche Seidenpflanze
Botanischer Name: Asclepias syriaca
Familie Apocynaceae
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Asclepias syriaca
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Asclepias syriaca kommt in der Osthälfte Nordamerikas von Nord-Ost Mexiko bis in das mittlere Kanada von den Tieflagen bis in montane Vegetationszonen vor.

Sie besiedelt vorrangig extensive, trockenere Weiden und Prärien, Schlagfluren, trockene, hochgelegene  Kiesbänken von Bächen sowie lichten Stellen diverser Trocken-Wälder. Als ausbreitungsstarker Pionier (Versamung/Rhizome) tritt sie zudem regelmäßig in gestörten Flächen wie Straßenböschungen, Ackerbrachen und Ruderalfluren auf.

Die Gewöhnliche Seidenpflanze besiedelt mäßig trockene bis frische (dann aber sommertrockene), durchweg durchlässige, nahrhafte und (stark) alkalische bis neutrale Sand- und Kiesböden. Sie bevorzugt vollsonnige bis sonnige Lagen.

Beschreibung

Asclepias speciosa ist eine sommergrüne, starkwüchsige Staude von 120 bis 160 (200) cm Höhe. Durch Rhizomausläufer erobert die Art schnell größere Flächen.

Das steife, ledrige Laub ist unterseits weiß-wollig behaart. Die rosa Stern-Blüten stehen in rundlichen Dolden und duften stark süßlich. Die ausdauernde Blüte von Anfang Juli bis Ende August ist ein Magnet für Insekten, insbesondere Schmetterlinge.

Während der Pflanzensaft giftig ist, werden junge Sprosse und Blätter gekocht gegessen. Die Blütenbälle werden blanchiert und anschließend fritiiert.

Mit der sehr ähnlichen, etwas niedrigeren Asclepias speciosa werden Natur-Hybriden gebildet.

Verwendungshinweise

Die Gewöhnliche Seidenpflanze ist eine aparte, selten verwendete Option für weiträumige, steppenartige Pflanzungen und mediterrane Gärten. Sie ist im Handel als Saatgut und im Onlinehandel mit etwas Mühe auch als Topfballen erhältlich.

Unter Einsatz von Rhizomsperren entwickeln sich sehr dichte, buschige Horste. Bei freiem "Auslauf" stehen die aufrechten, unverzweigten Stengel sehr locker und bringen ihre exotische Ausstrahlung viel besser zur Geltung.

Sie kann dann aber nur mit kräftigen Hochstauden und Gräsern oder niedrigeren Sträuchern vergesellschaftet werden. Etwas duldsamer ist Asclepias speciosa, die zumindest auf stickstoffärmeren, nicht zu alkalischen Böden meist die bessere Wahl ist.

Kultur

Die wüchsige Art ist robust und durchsetzungsfähig, die Vitalität leidet allerdings unter Staunässe, während Trockenphasen die Konkurrenzkraft relativ noch stärken.

Verschattung muss ebenfalls vermieden werden.

weiterführende Quellen:

http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/forb/ascspe/all.html

http://plants.usda.gov/plantguide/pdf/cs_assy.pdf

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
flächendeckend
150-250 cm Höhe
rosa
Juli
August
grau-grün
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
giftig
ausgeprägt
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
halbschattig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
Mittelamerika
gut
Pflegeaufwand (an geeigneten Standorten)
Gering
strukturbildender Gruppen-Solitär
unverträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
Duftgarten
Duft ausgeprägt
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Insektenweide
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Wiesen
Felssteppen
Steppen
Gehölzrand/Staudenfluren