Arum maculatum

406-3 Name Gefleckter Aronstab
Botanischer Name: Arum maculatum
Familie Araceae
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Arum maculatum
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Arum maculatum hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in der collinen und v.a. montanen Stufe der europäischen und kleinasiatischen Gebirge. In Deutschland fehlt sie im Tiefland weitgehend, lediglich im Osten Schleswig-Holsteins tritt sie etwas häufiger auf.

Arum maculatum ist in Mitteleuropa eine verbreitete Charakterart der Frühlingsgeophytenflora sehr frischer bis feuchter, basen- und stickstoffreicher Buchenwälder, feuchter Eichen-Hainbuchenwälder und Hartholzauwälder.

Die Art bevorzugt stark atlantisch geprägte Standorte mit milden Wintern und feuchten Sommern sowie schattige Lagen.

Beschreibung

Der Gefleckte Aronstab ist eine horstige, trägwüchsige Staude, die im Frühling große, teilweise mit braunen Flecken versehenen Blätter treibt, die im Spätsommer einziehen. Die Pflanze erreicht 30 bis 40 cm Wuchshöhe.

Die Blüte von Ende April bis Mitte/Ende Mai mit der hell-grünlich-gelben Spatha ist weniger auffällig als der leuchtend rote Fruchtstand, der nach dem Einzug der Blätter bis in den Herbst hinein stehen bleibt. Die ganze Pflanze ist stark giftig.

Verwendungshinweise

Arum maculatum ist mit seinen bräunlichen, oft auch fehlenden Blattflecken weniger auffällig als Arum italicum "Marmoratum" mit seiner silbrigen Blattzeichnung.

Haupteinsatzort des Gefleckter Aronstabs sind daher v.a. naturnahe Wald- und Parkanlagen, wo er aufgrund der ungewöhnlichen Blattform und der zierenden Fruchtstände eine ansprechende strukturelle Bereicherung darstellt.

Kultur

An geeigneten Standorten verwildert der Gefleckte Aronstab gerne. Die Samen werden durch Tiere verbreitet und können daher auch an unerwarteten Stellen auftreten. Er wird aufgrund seines eher trägen Wuchses jedoch niemals lästig.

Trockenphasen während der Haupt-Vegetationsperiode müssen vermieden werden. Hochsommerliche Trockenphasen sind dagegen aufgrund der Ruhephase der Art unproblematisch. Sie eignet sich daher recht gut zur Unterpflanzung der Wurzelteller von Bäumen auf schweren Böden.

In sonnigen und/oder lufttrockenen Lagen kümmert die Art.

Bilder





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Naturstandort


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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
15-30 cm Höhe
30-60 cm Höhe
grün
grünlich-weiß
Mai
grün
panaschiert
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
stark giftig
unbedeutend
frisch
nicht austrocknend
feucht
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Ozeanischer Verbreitungsschwerpunkt
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
Kleinasien
gut
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Wälder Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Laubwälder
Buchenwälder
Mull-Buchenwälder
Montane Buchenwälder
Eichenwälder
Feuchtwälder
Auwälder
Repräsentative Gärten
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald