Andropogon gerardii

Andropogon_gerardii_gambagras_11 Name Gambagras
Botanischer Name: Andropogon gerardii
Familie Poaceae, Süßgräser
Pflanzen pro qm 4.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

Präriesommer

Beschreibung

Naturstandort:

 Das Gambagras (Andropogon gerardii) ist in Nordamerika weit verbreitet und fehlt nur im westlichen Drittel der USA und Kanadas.

Das Gambagras ist ein bestandsbildender, oft sogar stark dominierender Vertreter der Tiefland-Prärien, kommt aber auch in lichten Kiefern-Wacholder-Gebüschen, trockenen Kiesbänken von Flüssen und an Straßenböschungen vor.

Die Art bevorzugt frische, durchlässige, mäßig nahrhafte und meist basenreicheren Substrate in sonnigen bis licht halbschattigen Lagen. Sie kommt aber auch unter trockeneren, ärmeren Bedingungen vor.



Die aufstrebende Wuchsform von Andropogon gerardii hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Beschreibung

Andropogon gerardii ist ein sommergrünes Horstgras, das Wuchshöhen von gut 60 cm, in Blüte bis 100 cm erreicht. Auf nahrhaften, frischen Böden können die Blütenstände auch 150 cm Höhe erreichen.

Die Blütenstände im September sind bräunlich und bis in den Winter strukturstabil, allerdings gibt es durchaus zierendere Gräserblüten.

Das Laub ist bläulich-grün. Im Herbst verfärbt sich die gesamte Pflanze rötlich-braun, in halbschattigen Lagen bleibt es aber oft bei fahlen, weniger ansprechenden Brauntönen.



Für den herbstlichen Farbton gibt es eine glatte eins, für den Habitus höchstens noch ein vier.

Verwendungshinweise

Das Gambagras ist ein anspruchsloses, kräftiges und zumindest in sonnigen, gelegentlich oder regelmäßig von Trockenstress geplagten Lagen attraktives Horstgras. Leider neigt es im Laufe des Sommers mit jedem Zentimeter, den es an Wuchshöhe gewinnt, mehr zum Auseinanderfallen. Je günstiger die Wuchsbedingungen, desto früher und ausgeprägter tritt das Problem entsprechend auf.

Es ist dennoch ein guter Strukturgeber in Rabatten und steppenartigen Anlagen oder in mediterrane Ansätze in anspruchsvollen privaten und öffentlichen Grünanlagen.

Wichtig ist, die Exemplare weit genug auseinander zu pflanzen, so dass sie auch in Gruppen als Individuen erkennbar bleiben.

Kultur

Andropogon gerardii ist relativ durchsetzungsfähig und robust. Ungünstig sind Staunässe und schwere Lehm- oder gar Tonböden. Auch auf reinen Sandböden kümmert die Art.

Auf licht halbschattigen Standorten werden noch befriedigende Wuchsleistungen erzielt, allerdings verliert das Gambagras hier stark an Ausdrucksstärke und ist nicht erste Wahl.

Auf stickstoffreichen Böden leidet v.a. die herbst- und winterliche Strukturstabilität und die halb auseinanderfallenden Horste verschenken das Potenzial der Art.

Sorten:

  • Präriesommer: etwas kompakter im Wuchs und mit stärkerem Blütenansatz als der Typ

weiterführende Quellen: http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/graminoid/andger/all.html

Bilder





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Andropogon_geradii_


Andropogon_gerardii

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Gras
horstartig
60-100 cm Höhe
grün
August
September
Oktober
blau-grün
grau-grün
zierende Herbstfärbung
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
kalk-/basenreich
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
wintermilde Lage
Amerika
Nordamerika
befriedigend
Gering
strukturbildender Gruppen-Solitär
strukturbildende Matrixpflanze
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Wiese
Hauptsortiment
sommergrün
zierende Winterstruktur
Wiesen
Felssteppen
Gehölzrand/Staudenfluren